Kommunaler Kinder- und Jugendförderplan

Kommunaler Kinder- und Jugendförderplan

Sachstand von 2016 und Ausrichtung der Planungen bis 2020 für Köln

 

Köln hat für seine Mädchen, Jungen, junge Frauen und junge Männer eine Menge zu bieten, die Palette der Freizeit-, Bildungs- und Hilfsangebote in der Kinder- und Jugendarbeit ist bunt und vielfältig. Das belegt der vorliegende Kinder- und Jugendförderplan 2016-2020. Er beschreibt zudem die strategische Ausrichtung der Kinder- und Jugendförderung, Rahmenbedingungen für Kinder- und Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit, Jugendverbandsarbeit sowie den erzieherischen Kinder- und Jugendschutz auf kommunaler Ebene.

 

Das Jugendförderungsgesetz verpflichtet die Kommunen, für jede Legislaturperiode einen Kinder- und Jugendförderplan aufzustellen. Zusammen mit vorgehenden Planungsberichten wird so der kontinuierliche und dialogische Planungsprozess in der Stadt dokumentiert. Der Kinder- und Jugendförderplan benennt Herausforderungen und leitet 18 Maßnahmen für die kommenden vier Jahre ab. Diese stehen für eine bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendarbeit. Oberstes Ziel ist es, allen Kindern und Jugendlichen ein gerechtes, von Vielfalt und Teilhabechancen geprägtes Aufwachsen zu ermöglichen.

 

Der deutliche Zuwachs an Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist eine besondere Herausforderung für die Planung. Mit Blick auf die Prognose der Stadt Köln ergeben sich für die einzelnen Stadtteile und Stadtbezirke bei den 6- bis unter 21-Jährigen bis zum Jahr 2025 Veränderungsraten von minus 10 bis plus 76 Prozent. Köln benötigt daher eine adäquate Infrastruktur für alle Teilräume der Stadt. Hierbei ist ein besonderes Augenmaß für die Bedürfnisse von Kindern in benachteiligten Teilräumen und die bedarfsgerechte Verbesserung für sie vor Ort nötig – sowohl qualitativ als auch quantitativ. Eine adäquate Infrastruktur im Sinne der Kinder- und Jugendarbeit bedeutet, attraktive und inklusive Treff-, Freizeit- und Sportmöglichkeiten bereit zu stellen, Angebote für kulturelle und interkulturelle Bildung, Unterstützung und Förderung in schwierigen Lebenslagen, kinder- und jugendgerechte Beratung sowie Mitsprache- und Gestaltungsmöglichkeiten für die betreffende Altersgruppe.

 

Der dritte Kommunale Kinder- und Jugendförderplan wird dem Jugendhilfeausschuss vorgestellt. Nach der Beratung auch in den Stadtbezirken wird er Anfang 2017 dem Rat der Stadt Köln zum Beschluss vorgelegt.

 

 

 

Quelle: Stadt Köln, Archivbild

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