Wenn es draußen dunkel, nass und kalt ist, tut es Körper und Seele gut, drinnen bei Kerzenschein gemütlich eine Tasse Tee zu trinken. Soweit es sich um Kräutertees handelt, können diese sogar noch mehr als nur lecker schmecken.

Wurzeln, Blüten, Blätter und Kräuter, als Tee entfalten Heilkräuter ihre positiven Eigenschaften, weiß Chefredakteurin Anne-Bärbel Köhle vom Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ und sie erklärt, wann Kräutertees zu Hause zum Einsatz kommen: „Sie eignen sich sehr gut als Hausmittel beispielsweise bei leichten Beschwerden, also wenn man Bauchweh hat, Blasenentzündung oder eine Erkältung. Und sie können manchmal auch ganz gut medikamentöse Therapien unterstützen. Allerdings gilt: wenn sich die Beschwerden nach drei Tagen nicht bessern, dann sollte man schon zum Arzt gehen, und das gilt natürlich auch, wenn plötzlich starke Beschwerden auftreten.“
Zwar steckt im Kräutertee die Heilkraft der Natur, aber man muss wissen, welcher Tee bei welcher Erkrankung hilft: „Gut ist zum Beispiel Salbeitee bei Erkältungen mit Halsschmerzen und Heiserkeit, weil die Inhaltsstoffe von Salbei Entzündungen lindern und den Schleim lösen. Baldriantee hilft bei Nervosität und wenn man so innerlich unruhig ist und ist eigentlich ein sehr bewährtes pflanzliches Schlafmittel. Und ein Klassiker gegen Blasenentzündung sind Bärentraubenblätter, die wirken antibakteriell.“, so Anne-Bärbel Köhle.
Kennt man die heilsame Wirkung der Kräuter, weiß man aber noch nicht, wie man den aromatischen Tee optimal zubereitet: „Da würde ich immer den Apotheker fragen. Grundsätzlich gilt aber, dass man Tee frisch aufbrühen sollte, weil sonst einfach Inhaltsstoffe verlorengehen. Und was auch wichtig ist zu wissen, viel hilft nicht viel. Es reicht, wenn man drei Tassen pro Tag trinkt.“ Kräutertees sollten dunkel aufbewahrt werden, denn die medizinisch wirksamen Inhaltstoffe sind lichtempfindlich.

 

Quelle: Diabetes Ratgeber, Archivbild

 


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