Ob Süßigkeiten, Knabbereien oder Zigaretten – auf ungesunde Laster komplett zu verzichten, ist oft schwierig. Erfolgsversprechender ist es, schlechte Gewohnheiten durch gute zu ersetzen, wie die Psychologieprofessorin Meike Watzlawik von der Sigmund-Freud-Privatuniversität in Berlin im Patientenmagazin „HausArzt“ erklärt. “

Also statt Kartoffelchips Apfelschnitze vor dem Fernsehen knabbern oder statt Rauchen Kaugummi kauen.“ Gut sei es auch, die Hände zu beschäftigen, zum Beispiel mit einem Puzzle, sagt die Expertin. „Die Strategie dahinter: Man lenkt die Aufmerksamkeit vorübergehend weg von dem, was einem vermeintlich fehlen wird.“ Dann richte man sie auf das neue Verhalten, das uns auf Dauer ebenso vertraut und angenehm werden könne.

 

 

 

 

 

 

Quelle: Wort & Bild Verlag – HausArzt, Archivbild