Ein Engel für den Tierschutz! Model und Moderatorin Marie Amière präsentiert sich für ihr neues PETA-Motiv in atemberaubendem Look: Fotograf Michael de Boer inszenierte die Hamburgerin mit riesigen weißen Flügeln – pünktlich zu Weihnachten ist das Model damit PETAs „Angel for Animals“. Marie möchte mit diesem Foto auf ein ernstes Thema aufmerksam machen: Vor allem an Weihnachten werden immer wieder Tiere verschenkt, die oftmals aus Zoohandlungen, Baumärkten oder dem Internet stammen. Leider ist das keine gute Idee, denn Tiere sind keine Gegenstände. Man kann sie nicht einfach wieder zurückgeben oder auf den Müll werfen, wenn man sie nicht mehr haben möchte. Sich um ein Lebewesen zu kümmern und es zu versorgen, ist zeit- und kostenintensiver, als die meisten zunächst annehmen. Die traurige Konsequenz: Viele dieser Tiere werden nach den Feiertagen in Tierheimen abgegeben oder kaltherzig ausgesetzt.

„Tiere sind Freunde fürs Leben – man kann sie nicht einfach in die Ecke stellen, wenn es zeitlich gerade nicht passt. Die Entscheidung für ein Tier sollte nie an ein bestimmtes Datum geknüpft werden. Deshalb haben Hunde, Katzen, Vögel und Co. unter dem Weihnachtsbaum nichts zu suchen. Und wenn Sie wirklich den Wunsch haben, mit einem tierischen Mitbewohner zu leben: Bitte adoptieren Sie aus dem Tierheim!“, so Marie Amière. Marie Amière wuchs als Tochter einer Deutschen und eines Ghanaers in Hamburg auf und ist seit vielen Jahren erfolgreich als Model und Moderatorin tätig. Die Tierfreundin lebt zusammen mit den Hunden Chloe und Knöpfchen. Gemeinsam mit dem Hamburger Fotografen Michael de Boer unterstützt sie PETA pro bono.

Tierhandel: So leiden seine OpferJedes Jahr warten etwa 350.000 Hunde, Katzen, Hamster, Reptilien und andere tierische Mitbewohner in deutschen Tierheimen auf ein neues Zuhause. Zeitgleich „produziert“ die Zoohandels- und Zuchtindustrie täglich unzählige Tiere und nimmt dabei Leid und Tod in Kauf. Das Individuum zählt in dieser Branche nichts, Lebewesen werden in Zoohandlungen, Baumärkten und dem Internet wie Ware gehandelt und der Gewinn durch Masse erzielt. Bis heute fehlen in Deutschland Gesetze, die den Verkauf von Tieren über Internetportale oder aus Schaufenstern verbieten. Somit sind sie der Willkür und Profitgier von Züchtern und Händlern ausgesetzt. Hinter den Kulissen der von der Zuchtindustrie vorgegaukelten heilen Welt werden sensible Tiere in kleine Käfige gezwängt und als Gebärmaschinen ausgebeutet, während Tierkinder viel zu früh von ihren Müttern getrennt werden.

Vegane WeihnachtenWeihnachten ist das Fest der Nächstenliebe. Viele Menschen denken in der festlichen Jahreszeit durchaus auch an die Ärmsten und Schwächsten. Leider werden dabei oft die Tiere vergessen: Sie sind unserem Willen oft schutzlos ausgeliefert und können nicht selbst für ihre Rechte einstehen. Zeigen Sie dieses und bei allen kommenden Weihnachtsfesten wahre Empathie, indem Sie die grundlegenden Interessen aller Zwei- und Vierbeiner berücksichtigen. Bitte verschenken Sie zu Weihnachten keine fühlenden Lebewesen, sondern tierfreundliche Geschenke, die sowohl Mensch als auch Tier eine Freude bereiten.PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen. Daneben wird auch zwischen verschiedenen Tierarten unterschieden: So werden beispielsweise Schweine, Rinder und Hühner gequält und getötet, Hunde und Katzen hingegen liebevoll umsorgt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Text – und Bildquelle: PETA, Fotocredit: PETA