Als „The Masked Singer“ 2019 hierzulande erstmals zu sehen war, lief die Sendung noch donnerstags, ab Staffel 2 ging es zunächst auf den Dienstagabend. Seit der fünften Staffel im Herbst 2021 war dann aber der Samstagabend der feste Platz für „The Masked Singer“. Anfangs schlug sich die Show auch als Samstagabendunterhaltung noch richtig gut, zuletzt gab es aber Quotenprobleme. Nach einem drastischen Einbruch 2024 konnte sich „The Masked Singer“ im vergangenen Jahr zwar wieder erholen, angesichts von teils einstelligen Marktanteilen in der Zielgruppe konnte ProSieben aber nicht mehr richtig zufrieden sein.
In diesem Jahr gibt es daher nun gleich mehrere Veränderungen. So wird die Sendung künftig nicht mehr live ausgestrahlt. International ist das zwar schon immer Standard, in Deutschland war man viele Jahre lang aber besonders stolz auf die Live-Umsetzung der Masken-Show, die hierzulande weltweit zum ersten Mal realisiert wurde. Die neue Staffel lässt ProSieben stattdessen nun innerhalb von zweieinhalb Wochen en bloc produzieren, die Dreharbeiten finden zwischen dem 25. August und 11. September statt. Die Ausstrahlung folgt durch den frühen Starttermin nun immerhin in nicht allzu großem Abstand.
Die neue Produktionsweise dürfte Kosten sparen, Hannes Hiller, der als EVP Show, Own IP & ProSieben das Format verantwortet, stellte aber andere Vorteile in den Vordergrund: „Dieser Schritt ermöglicht die Verpflichtung von prominenten Kandidaten, deren Terminkalender eine sechswöchige Live-Präsenz bislang schlichtweg unmöglich gemacht hat.“ Und davon braucht man mehr denn je, denn diesmal werden sogar 16 Promis und damit so viele wie noch nie unter einer Maske ihre Sangeskünste unter Beweis stellen.
Gleichzeitig will man für mehr Tempo und mehr Entscheidungen schon zum Start der Staffel sorgen. Das überarbeitete Konzept sieht vor, dass in den ersten vier Folgen jeweils vier unterschiedliche Masken im direkten Wettkampf gegeneinander antreten. Zwei Promis kommen je Vorrunden-Show weiter und qualifizieren sich fürs Halbfinale, die anderen beiden müssen direkt ihre Identität preisgeben – und ProSieben darauf hoffen, dass ihre Identität bis zur Ausstrahlung nicht durchsickert. Inklusive Halbfinale und Finale kommt „The Masked Singer“ am Ende trotz der deutlich gesteigerten Anzahl an Masken wie üblich auf insgesamt sechs Folgen. Eine Konstante ist der Moderator, der weiterhin Matthias Opdenhövel heißt. Produziert wird „The Masked Singer“ weiterhin von Endemol Shine Germany.
Text – und Bildquelle: DWDL/JOYN/Uwe Mantel, Fotocredit: Joyn/Marc Rehbeck
