Meditation – Die entspannende Auszeit vom Alltag

Meditation – Die entspannende Auszeit vom Alltag

Das fordernde Projekt im Job. Vorher die Kids in der Schule und in die Kita abliefern. Der Berufsverkehr. Der Handwerker, der nicht pünktlich ist und das knappe Zeitmanagement torpediert. Die Reizüberflutung durch die modernen Medien. Und jetzt noch diese lästigen Nackenverspannungen. Kein Wunder, dass der Stresspegel bei vielen Menschen ein Maß erreicht, bei dem Unterstützung wichtig ist. Immer mehr Menschen besinnen sich auf traditionelle Möglichkeiten, mit denen man die innere Balance wiedergewinnen kann: Yoga und Meditation.

Stressreduktion – Was macht sie so bedeutsam?

Zwei von drei Menschen haben immer wieder mit Stressattacken zu kämpfen. Eine Studie der Techniker Krankenkasse demonstriert das mit alarmierenden Zahlen. Wenn wir überlastet sind, schüttet unser Körper Stresshormone aus. Das bekannteste davon ist das Adrenalin. Seit Jahrtausenden gibt es nun zwei Reflexe, aus denen wir auswählen können: fliehen oder kämpfen. Doch dem Job und dem Haushalt können wir nicht entfliehen. Also machen wir weiter und belasten uns noch mehr. Es entsteht ein Teufelskreis, der sich in Schlaflosigkeit und anderen psychosomatischen Beschwerden manifestieren kann.

Dazu zählen auch diese Probleme und Symptome:

  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Herzbeschwerden
  • Nervosität
  • depressive Verstimmungen
  • Rücken- und Kopfschmerzen

Jetzt ist es wirklich bedeutsam, diesen Teufelskreis zu unterbrechen. Eine Möglichkeit, dies zu tun, bietet die Meditation, die sich leicht in den Alltag integrieren lässt.

Wie kann Meditation helfen?

Das renommierte Max-Planck-Institut ist eines von mehreren unabhängigen Einrichtungen, die herausgefunden haben, dass meditative Techniken zu den wirksamen Methoden für Stressabbau und Stressresistenz zählen. In dieser Studie konnte gezeigt werden, dass sich objektiv messbare Parameter wie Atmung, Muskeltonus und Herzschlag wieder ausbalancieren lassen. Zudem erhält man durch Meditation und Yoga auch ein besseres Körpergefühl. Das bedeutet: Wer meditiert, lernt auch, die Signale, die ihm sein Körper sendet, zu erkennen und zu berücksichtigen. Außerdem ist Meditation eine Insel im Alltag – eine Insel ohne Smartphone und ohne Termine.

Welche Techniken der Meditation gibt es?

Die gute Nachricht für alle, die meinen, Meditation und Stillsitzen ist nichts für sie: Meditation ist in unterschiedlichen Formen möglich. Die beiden Hauptkategorien sind die passive und die aktive Meditation. Da die Meditation ähnlich dem Yoga in uralten Traditionen verwurzelt ist, sind es nicht selten auch Yogaschulen und -meister, durch die die Techniken entstanden sind. Typische passive Meditationsformen sind die Ruhemeditation und die häufig auch im Yogakurs praktizierte Achtsamkeits-Meditation. Zu den aktiven Meditationstechniken zählen die Gehmeditation, die Kundalini Meditation (Kundalini-Yoga ist ebenfalls ein bekannter Yogastil) und die Mantrameditation, die mit dem Singen von Mantras verbunden wird.

Welche Technik passt zu wem?

Mit der Meditation ist es wie mit dem Yoga. Es gibt unterschiedliche Stile und es ist wichtig herauszufinden, welcher individuell besonders wirksam ist. Wer beispielweise schlecht abschalten kann, weil ihn das berufliche Projekt verfolgt, wählt oft die dynamischen Meditationsstile, mit denen auch Stresshormone besser abgebaut werden können. Manche Menschen neigen dazu, in Stresssituationen hektisch zu atmen – manchmal sogar bis zur Hyperventilation. Mit einer Meditation, die die Achtsamkeit für die Atmung verbessert, kann dies verbessert werden. Wer Muskelverspannungen hat, ist oft mit der Ruhemeditation entspannter.

Meditation und mehr

Für den modernen Menschen ist es nicht immer leicht, sich auf eine Meditation einzulassen. Im Idealfall lernt man sie mit Betreuung eines ausgebildeten Lehrers. Er kennt die Schwierigkeiten von Anfängern und kann sie behutsam heranführen. Oft lernen Menschen die Meditation in Zusammenhang mit Bewegung. Das gilt insbesondere für das bereits erwähnte Yoga. Es gilt aber ebenfalls für Entspannungsformen, die auch die Schulmedizin zum Einsatz bringt. Eine der bekanntesten davon ist PMR – Progressive Muskelrelaxation nach Jacobsen. Auch die Tanzmeditation ist beliebt, denn Musik ist ein echter Entspannungsprofi. Aus dem fernöstlichen Kulturkreis haben Qi Gong und Tai-Chi als Stresslöser in die westliche Welt Einzug gehalten. Für Kinder eignen sich Fantasiereisen, um besser mit schulischem Stress zurechtzukommen.

Meditation – Das positive Fazit

Meditation ist ideal, um zur Hektik von Alltag und Beruf einen wertvollen Ausgleich zu schaffen. Für jeden gibt es unter den entspannenden Techniken das Richtige. Wichtig sind in diesem Zusammenhang zwei Dinge:

  • Bei unklaren Beschwerden sollte zunächst ein Arzt konsultiert werden.
  • Idealerweise lernt man die Meditation bei einem Lehrer oder Therapeuten, der diese fachlich und menschlich optimal anleiten kann.

 

Danach kann die Meditation in den persönlichen Alltag individuell integriert werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: News factory, Archivbild/Pexel

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