Mehr als ein Faltenglätter – Was kann das Wundermittel Botox noch?

Was als Lifestyle-Mittelchen begann, wandelt sich zu einem ernst zu nehmenden Medikament: Das Nervengift Botox startet seine Karriere. Als dezenter Verbündeter der Stars gegen Stirnfalten und peinliche Schweißflecken, startete es auf den roten Teppichen dieser Welt seinen Weg. Dabei kann es noch viel mehr. Psychiater, Neurologen, Orthopäden und Zahnärzte behandeln hartnäckige Beschwerden bereits erfolgreich mit Botox.

 

Happy-Macher

Für alle, die im Seelentief feststecken, gibt es Hoffnung: Botox kann Depressionen lindern. Dieser Glücks-Effekt fiel zuerst bei Patienten auf, die sich die Sorgenfalten glätten ließen. Negative Gefühle erlebten sie im Anschluss nur noch abgeschwächt.

 

Schiefhals-Geraderücker

Es sind oft banale Gründe, aus denen ein schiefer Hals entsteht – etwa Wirbelblockaden oder Zugluft können die Auslöser sein. Manchmal ist der Schmerz so groß, dass Betroffene den Kopf über Wochen nicht gerade halten können. Und schon schlägt die Stunde des Botox: Gezielt Muskelpartien zu entspannen bringt deutliche Besserung, oft verschwinden die Symptome sogar ganz.

 

Kopfschmerz-Killer

Da bei einer Botox-Behandlung zahlreiche Muskeln im Stirn- und Schläfenbereich entkrampft werden, hilft es auch bei der Linderung von Migräne-Beschwerden. Legt man zusätzlich noch Muskeln im Hals- und Nackenbereich lahm, verstärkt sich die Wirkung. Krankenkassen zahlen die Giftspritzen sogar, allerdings nur bei chronischen Schmerzen.

 

Blasen-Freund

Nach ein paar Botox-Injektionen nehmen Patienten die Launenhaftigkeit einer nervösen Blase gleich viel gelassener: Das Nervengift dämpft die Hyperaktivität des Blasenmuskels. Der Arzt sollte sich allerdings vorsichtig an die richtige Dosierung herantasten – sonst spürt man den Muskel und den Füllstand der Blase eventuell zeitweise gar nicht mehr. Daher: Unbedingt einen erfahrenen Spezialisten aufsuchen. Diesen zahlt übrigens auch die Krankenkasse.

 

Kiefer-Entspanner

Beim Stressabbau hilft nächstliches Zähneknirschen – aber es schadet den Kauflächen und schädigt das Kiefergelenk. Üblicherweise verschreiben Zahnärzte eine Aufbiss-Schiene, die die Zähne schützt – doch die ändert nichts an der Überaktivität der Kaumuskeln. Anders Botox: Gezielt gespritzt, entspannt es den Kauapparat so sehr, dass das Knirschen und die Schmerzen innerhalb von ein bis zwei Wochen nachlassen.

 

 

 

Quelle: MyWay, Archivbild

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