„Ich bin keine Prostituierte. Ich verdiene mein Geld lieber anders“

Bislang ist Micaela Schäfer vor allem für ihre freizügigen Auftritte bekannt. Jetzt ist sie Teilhaberin von shortaffairs.com, eine Website, auf der sich Frauen registrieren und Männern ihre sexuellen Dienste anbieten können (KNJ berichtete). Im Interview spricht das Nacktmodel exklusiv über ihren neuen Job als Betreiberin des Online-Bordells.

 

Es funktioniert überall auf der Welt – die Männer geben einfach ihren Standort an…….

„Ich wurde von dem Unternehmen angesprochen und musste nicht lange überlegen. Ich bin zusätzlich Botschafterin und finde, das passt super zu mir.“ In der Werbung von „shortaffair“ verdeutlicht die ehemalige GNTM-Teilnehmerin die Besonderheiten des Portals: „Es funktioniert überall auf der Welt – die Männer geben einfach ihren Standort an und müssen sich dafür nicht mal anmelden.“ Verwerflich findet die 32-Jährige das nicht. „Prostitution ist in Deutschland legal und etwas ganz Normales.“ Ob sie damit nicht Zuhälterei betreiben würde? „Das wäre es erst, wenn wir am Geschäft zwischen den Frauen und Männern etwas verdienen würden. Aber davon bekommen wir keinen Cent – und ihren Preis bestimmen die Frauen selbst.“

 

Das Portal kommt im Netz gut an.

Für Micaela Schäfers Familie war es zuerst ein Schock, als sie von ihrem neuen Job erfahren haben. „Aber als sie sich die Seite angeschaut haben, waren sie schnell beruhigt, denn sie ist sehr clean und überhaupt nicht anrüchig oder pornografisch. Die kann jeder überall und ohne Bedenken öffnen.“ Das Portal kommt im Netz gut an. „Es haben sich schon viele Frauen registriert. Aber natürlich müssen wir jetzt erst mal viel Werbung machen.“ Ob es für das Model in Frage kommen würde, sich auf der Website ebenfalls anzumelden? „Niemals – ich bin ja keine Prostituierte. Ich verdiene mein Geld lieber anders. Außerdem weiß man nie, was für Männer da auf einen zukommen.“

 

 

Quelle: InTouch, Bildquelle: Image.net