Michael Douglas äußert sich in der aktuellen Ausgabe von ZEITmagazin MANN über Angela Merkel: „Ich habe ihre komplizierten Koalitionsverhandlungen verfolgt, ihre Probleme mit der Flüchtlingssituation in Deutschland und in der gesamten EU“, sagt der Schauspieler, 73, und fügt hinzu: „Ich beobachte ihre Schwierigkeiten, aber wissen Sie, was? Ich vertraue ihr, auch wegen ihrer Erfahrung – in diesen verrückten Zeiten hat sie etwas Beruhigendes.“

Der Durchbruch als Schauspieler gelang Michael Douglas an der Seite von Karl Malden mit der Fernsehserie Die Straßen von San Francisco (1972–77), in der er von Beginn bis 1976 als Insp. Steve Heller zu sehen war. Dafür wurde er mit drei Emmys ausgezeichnet. Es folgten Rollen in den Erfolgsfilmen Das China-Syndrom, Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten und Auf der Jagd nach dem Juwel vom Nil, die ebenfalls von Douglas produziert wurden. 1988 erhielt er für Wall Street einen Darsteller-Oscar. Ein Jahr später gründete er die Produktionsfirma Stonebridge Entertainment, die er 1994 in Douglas-Reuther Productions umbenannte. In den frühen 1990ern vollzog Douglas einen Image-Wechsel. Auf eher leichte Komödien wie Auf der Jagd nach dem Juwel vom Nil oder Der Rosenkrieg folgten fortan verstärkt kontroverse Filme wie Basic Instinct, David Finchers The Game, Falling Down – Ein ganz normaler Tag oder Traffic – Macht des Kartells, die ihm viel Kritikerlob und auch kommerziellen Erfolg bescherten.

2003 stand er für „ Es bleibt in der Familie“ erstmals gemeinsam mit seinem Vater Kirk und seinem Sohn Cameron vor der Kamera.

Die britische Ausgabe des Empire Magazines wählte Douglas im Oktober 1997 auf Platz 74 der „100 größten Schauspieler aller Zeiten“. Michael Douglas ist neben Laurence Olivier der einzige, der sowohl einen Oscar als Hauptdarsteller (Wall Street) als auch für den besten Film (Einer flog über das Kuckucksnest) besitzt. 2008 erhielt Douglas im Alter von 64 Jahren vom American Film Institute den Preis für das Lebenswerk, nachdem bereits seinem Vater Kirk achtzehn Jahre zuvor die gleiche Ehre zuteilgeworden war. Diese Auszeichnung wurde am 11. Juni 2009 in Los Angeles vergeben. Die Titelrolle in Steven Soderberghs Fernsehfilm „Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll“ (2013) brachte Douglas einen Emmy und einen Golden Globe Award ein.

Von 1977 bis 2000 war Douglas mit Diandra Luker verheiratet. Sie haben einen Sohn (Cameron, * 1978). Douglas heiratete am 18. November 2000 die Schauspielerin Catherine Zeta-Jones. Mit ihr hat er einen Sohn (* 2000) und eine Tochter (* 2003). 2010 gab Douglas bekannt, dass er an Krebs erkrankt sei. Es handelte sich um Zungenkrebs im fortgeschrittenen Stadium. Douglas unterzog sich einer Strahlen- und Chemotherapie. 2011 vermeldete Douglas, dass der Tumor ganz verschwunden sei.

Seine Synchronstimme Volker Brandt

Seit 1978 wird Michael Douglas stets von Volker Brandt synchronisiert. Bei der Verleihung der Goldenen Kamera 1990 sprach Brandt live für Douglas, seitdem stehen beide in gutem Kontakt. Brandt war die erste Person, die von Douglas‘ Krebserkrankung 2013 erfuhr.

 

 

 

 

Text – und Bildquelle: ZEITmagazin MANN/Wikipedia