Warmherziger Trost in der dunkler und kälter werdenden Jahreszeit: Rund um die Adventszeit engagieren sich die Malteser traditionell besonders für Menschen am Rande der Gesellschaft – am Welttag der Armen und an Nikolaus. Dieses Jahr erstmalig zusammengefasst unter der gemeinsamen Aktion „Momente der Nähe“ schufen rund 2.300 ehren- und hauptamtliche Malteser bundesweit insgesamt 152 Angebote, um rund 12.600 Wohnungs- und Obdachlosen sowie gesundheitlich oder materiell eingeschränkten Menschen etwas Gutes zu tun.

„Die Not in diesem Jahr ist größer als zuvor. Die aktuelle politische und wirtschaftliche Situation bewirkt, dass immer mehr Menschen unter Einsamkeit und finanzieller Armut leiden. Mit Hilfe unserer Freiwilligen richten wir Malteser den Blick und unsere Taten genau dorthin, wo viele wegschauen oder weggehen. Wir schenken Wahrnehmung, Nähe und Linderung der Not. Lächelnde Gesichter, gute Gespräche und Tränen der Dankbarkeit sind die Gegengeschenke“, erklärt Sabrina Odijk, die Abteilungsleiterin Soziales Ehrenamt bei den Maltesern.

Wärmende Gesten und Glück auf vier Pfoten

Bundesweit stellten die Malteser eine große Bandbreite unterschiedlicher Angebote auf die Beine: Neben Nachbarschaftsfrühstücken, Seniorennachmittagen und Wohlfühlmorgen in verschiedenen Städten packten die Magdeburger 200 „Taschen voller Wärme“ mit Zutaten für einen leckeren Punsch, Kerzen und Hygieneartikeln. 150 dieser Taschen überreichten sie in der Propsteipfarramts St. Sebastian an Bedürftige. 50 weitere sind für die Bahnhofsmission gedacht und enthalten Brauchbares für Menschen ohne Obdach etwa Regenschirme, Taschenwärmer und Taschenlampen – „für Herz und Seele“. Die Schwesternhelferinnen der Malteser in Nettetal sangen mit Bewohnerinnen und Bewohnern eines Seniorenhauses Martinslieder, ließen Laternen leuchten und erzählten Martinsgeschichten, um Erinnerungen zu den früheren Martinsfesten wachzurufen und Traditionen zu erarbeiten.

Die Malteser in Leverkusen luden ukrainische Kinder und deren Freunde in den Kinofilm „Shaun das Schaf“ ein, der auch ohne Sprachkenntnisse verständlich ist. Und in Berlin-Potsdam war der Nikolaus auf vier Pfoten unterwegs: Der Besuchshund Quinn hielt eine süße Überraschung in seiner Schnauze. Mit Nikolaussäckchen machten er und sein Besitzer Henry Maek den Bewohnerinnen und Bewohner einer Senioreneinrichtung eine Freude und schenkten damit Momente des Glücks und der Begegnung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Text – und Bildquelle: Malteser, Fotocredit: Malteser Berlin