„Mord in der Familie – Der Zauberwürfel“ – Krimi-Mehrteiler im ZDF mit Matthias Koeberlin & Heiner Lauterbach – hier die Bildgalerie

„Mord in der Familie – Der Zauberwürfel“ – Krimi-Mehrteiler im ZDF mit Matthias Koeberlin & Heiner Lauterbach – hier die Bildgalerie

Inhalt:

Eine nur scheinbar perfekte Kölner Bauunternehmer-Familie: Patriarch Henry Becker (Heiner Lauterbach, 2. v. r.) mit seinen Söhnen Eric (Lucas Gregorowicz, 2. v. l.) und Thomas (Matthias Koeberlin), dessen Ehefrau Marianne (Katharina Lorenz) und Geliebte Karoline (Petra Schmidt-Schaller), die er bei der Selbsthilfegruppe der Anonymen Alkoholiker kennengelernt hat.

Bildgalerie:

Folge 1 

Am Neujahrstag wird Thomas Becker, Sohn des mächtigen Bauunternehmers Henry Becker, auf einem Parkplatz in seinem Auto erschossen. Die ermittelnde Kommissarin Barbara Falck und ihr Kollege Christian Krämer vermuten zunächst einen Zusammenhang mit dem Einsturz des „Wohnwürfels“, einem ambitionierten Bauprojekt von Becker & Sohn unter Federführung von Thomas‘ Halbbruder Eric, bei dem eine junge Reinigungskraft ums Leben kam. Verstärkt wird dieser Verdacht dadurch, dass Henry Becker in der Silvesternacht von einem Auto angefahren wurde und schwer verletzt im Krankenhaus liegt.

Folge 2

Bevor Thomas ermordet wurde, bestand der unnahbare Patriarch Henry Becker darauf, dass sein Sohn seine Alkoholsucht in den Griff bekommt. In der Öffentlichkeit kursierten Gerüchte, Thomas sei gar nicht fähig gewesen, die Verantwortung für eine zeitweilige Vertretung des Vaters beim Bau des Wohnwürfelst zu tragen. Thomas beugte sich dem Wunsch seines Vaters und suchte ohne das Wissen seiner Frau Marianne Hilfe bei den Anonymen Alkoholikern. Dort traf er auf die geheimnisvolle Karoline und verliebte sich in sie. Eine Liebesgeschichte begann, die offenbar nicht nur das familiäre Gleichgewicht weiter ins Wanken brachte, sondern die nun auch Karolines Sohn Jimmy stark belastet.

Folge 3

Der Mord an Thomas Becker schlägt weiter große Wellen. Hat Vater Henry die immerwährende Rivalität zwischen den Halbbrüdern Thomas und Eric für sich ausgenutzt? War Eric doch immer eifersüchtig auf Thomas und würde fast alles tun, um die gleiche Liebe und Anerkennung des Vaters, aber auch die von Marianne zu bekommen. Marianne hatte hingegen herausgefunden, dass Thomas sie mit Karoline betrügt und verzweifelt an dem Gedanken, was sie alles für die Beziehung zu Thomas aufgegeben hat. Es zeigen sich tiefe Risse in der scheinbar perfekten Familien-Fassade, die auch den Kommissaren nicht verborgen bleiben.

Folge 4

Bevor Thomas ermordet wurde, plante er, mit Karoline ein neues Leben zu beginnen. Karoline lebt mit ihrem Sohn Jimmy, der inzwischen Vertrauen zu Thomas gefasst hat, auf der ständigen Flucht vor ihrem gewalttätigen Ex-Mann Joachim, der eigentlich das Sorgerecht für den Jungen hat. Dieser geplante Neuanfang bringt das Familiengefüge des Becker-Clans vollends ins Wanken und für die Kommissare ergibt sich ein immer komplexeres Bild. Ob es Erics Rache, Mariannes Eifersucht, Henrys Anspruch oder Joachims Tyrannei war, die Thomas das Leben kostete, wird sich Zug um Zug erschließen, denn am Ende hätte jeder von ihnen ein Motiv.

 

Statement der Schauspieler*innen:

 

..über ihre Rollen

Matthias Koeberlin: Thomas Becker ist ein Mensch, der mit sich selbst nicht im Reinen ist. Einerseits ist er vom Druck der Firma und von der Erwartungshaltung seines Vaters überfordert. Auch seine Ehe stellt eine Sackgasse dar. Seine Schwäche und gleichzeitig sein Anker ist der Alkohol. Andererseits ist Thomas sehr sensibel und seine Arroganz nur eine Rüstung.

Heiner Lauterbach: Henry Beckers größte Stärke ist wohl seine Leadership-Mentalität. Vielleicht ist es auch gleichzeitig seine größte Schwäche, denn ihm fehlt die Fähigkeit, Empathie zu zeigen.

Lucas Gregorowicz: Für mich liegt Eric Beckers größte Stärke darin, dass er ein spezifisches Genie hat, eine Sache ganz besonders gut kann: in seinem Fall das sehr stark ausgeprägte räumliche Vorstellungsvermögen, was ihn in seinem Beruf brillant macht. So, wie er beim Bauen nach Vollkommenheit strebt, so will er diese Vollkommenheit auch in der Beziehung zu seinem Vater. Seine größte Schwäche ist sicher, dass er nach Anerkennung seines Vaters förmlich lechzt. Dieses Streben nach Liebe ist gleichzeitig auch die größte Motivation.

Katharina Lorenz: Marianne Becker hat große Angst, sich mit der Wahrheit zu konfrontieren, trotzdem ist sie eine Kämpferin. Sie ist im Grunde die unabhängigste Person in diesem Familiendrama. Sie hat ihre privaten Talfahrten, aber im Grunde ist sie eine unabhängige und starke Frau. Ich konnte mich sehr gut in diese Figur hineindenken.

Petra Schmidt-Schaller: Ich mag die Kraft, mit der Karoline um ihren Sohn kämpft. Kinder, die geschlagen oder missbraucht werden, brauchen Beschützer, da sie selbst nicht im Stande sind, sich zu widersetzen. Karoline hat sich entschieden, mit allen Mitteln ihren Sohn zu retten – entgegen Ämtern, Vorschriften und Behörden. Einzig das Wohl ihres Sohnes steht im Vordergrund. Das ist eine Eigenschaft, die ich sehr schätze.

Sabine Winterfeldt: Kommissarin Barbara Falck ist eine Frau, von der man nicht viel weiß. Die Herausforderung bestand darin, sie sowohl mit menschlicher Tiefe als auch mit Professionalität als Polizistin auszustatten. Ich fand es wichtig, eine Frau zu kreieren, der man abnimmt, dass sie schon alles gesehen hat und dass sie eine Mordkommission leitet, die aber trotzdem nicht ihre Menschlichkeit verliert.

Wolf Danny Homann: Kommissar Christian Krämer hinterfragt seine eigene Polizeiarbeit ebenso wie die seiner Dienststelle, reflektiert Fehler und kritisiert diese offen. Die besondere spielerische Herausforderung ist der schmale, feine Grad zwischen Emotionalität und polizeilicher Professionalität – wie sehr lasse ich den Fall an mich heran? Wie sehr beeinflussen meine Gefühle mein berufliches Handeln und wie sehr zerreißt mich dieser innere Widerspruch?

 

… über die Unternehmer-Familie „Becker & Sohn“ und ihre Erfahrungen mit Familie

Heiner Lauterbach: Die Unterschiede zu dieser und meiner Familie sind gar nicht so riesengroß. Mein Vater war auch Unternehmer, ich war also eher in der Rolle meiner jetzigen Filmsöhne. Man hört aber irgendwann auf, Parallelen suchen zu wollen. Ich ziehe nie Rückschlüsse von der Rolle auf meine eigene Person oder die Umstände, in denen ich mich bewegt habe oder noch bewege.

Matthias Koeberlin: Familie ist immer eine Herausforderung. Glück und Schmerz sind oft ganz nah. Wie Heiner Lauterbach es in seiner Rolle sagt: „Familie ist eine Wunde, die niemals heilt“. Ich denke, Familie kann das Beste aber auch das Schlechteste aus einem Menschen hervorholen.

Lucas Gregorowicz: Man dockt mit seiner Geschichte immer irgendwo an, jeder Sohn hat auch einen Vater. Ich habe in meiner Familie sicher alles bekommen, was man an Liebe und Zuwendung braucht. Trotzdem bleibt ein Vater-Sohn-Verhältnis immer besonders, immer speziell.

Katharina Lorenz: Der Familienclan ist für meine Figur eine große Bedrohung, sie sehnt sich nach Zweisamkeit und nach einem Kind. Beide Wünsche bleiben ihr verwehrt. „Becker & Sohn“ ist ein traditionsreiches Familienunternehmen, Männer geben da erstmal vordergründig den Ton an. Immer mehr wird aber klar, dass dieser Clan ohne die Frauen verloren ist – und dem Untergang geweiht.

 

…über den Blick der Kommissare auf Familie Becker

Sabine Winterfeldt: Für mich ist Barbara Falck eine Person, die nicht an gesellschaftliche Hierarchien glaubt, sich aber der sozialen Unterscheide durchaus bewusst ist. Ich könnte mir vorstellen, dass zu ihrem Freundeskreis sowohl Handwerker als auch Firmenbosse gehören. Sie lässt sich eher von ihrer Intuition leiten und ist dadurch von Standesunterschieden nicht besonders beeindruckt. Es wird jedem sofort klar, dass man mit ihr keine Geschäfte machen kann, sondern dass sie einfach nur den Mörder von Thomas Becker finden will.

Wolf Danny Homann: Kommissar Krämer erkennt schnell, dass der äußere, glänzende Schein der Familie Becker trügerisch ist. Hinter der Fassade liegen schwere Verwundungen aus Missgunst, Neid, Lügen und unerfüllter Liebe. Jedes Mitglied der Familie könnte im Mordfall verdächtig sein, aus unterschiedlichen Motiven.

 

… über das Vater-Sohn-Verhältnis

Heiner Lauterbach: Henry Becker liebt seine Söhne zweifellos, aber seine fehlende Fähigkeit, Empathie zu zeigen, erschwert die Situation ungemein Er hat feste Prinzipien, von denen er nicht weichen möchte. Er ist ein alter Macho.

Matthias Koeberlin: Henry Becker ist ein Patriarch der alten Schule – hart zu sich selbst und zu seinen Nächsten. Ein Vater, an dem sich Thomas abarbeitet. Es ist eine Hassliebe, verbunden mit der tiefen Sehnsucht nach Anerkennung, Liebe, Wärme. Vieles bleibt unerfüllt.

Lucas Gregorowicz: Der Vater erkennt sich in Eric wieder, deshalb sind auch seine Ansprüche an ihn höher als an Thomas. Im Grunde sind sie sich ähnlicher, als Henry wahrhaben will. Was Väter oft nicht auf dem Schirm haben: dass sie ihren Söhnen nichts vormachen können, weil der Sohn es bereits von sich selber kennt.

 

… über die Affäre zwischen Karoline und Thomas

Petra Schmidt-Schaller: Karoline ist jemand, der jedem Menschen eine zweite Chance gibt, und durch das, was ihr im Leben zugestoßen ist, setzt sie sich über Regeln hinweg, eröffnet Thomas einen Weg, dem er sich selbst gegenüber verschließt. Sie sieht in ihm den hilfesuchenden Menschen, den der Alkohol langsam in das Verlorensein zieht. Karoline sieht den Schmerz und auch die Verantwortung, die Thomas sich selbst gegenüber hat. Zeitgleich wird Thomas auch zum Halt für sie, weil er ihr eine Welt bietet, die sie und ihren Sohn retten könnte. Beide sind vorerst Anker füreinander.

Matthias Koeberlin: Karoline ist das Ticket in ein Leben ohne Druck und Erwartungshaltungen von allen Seiten. Eine faszinierende, attraktive Frau, die ihn zu verstehen scheint und ihn so sieht, wie er wirklich ist. Sie steht für seine tiefe Sehnsucht nach Glück und Liebe, die er weder in seiner Ehe noch in seiner Familie findet.

 

… über das Verhältnis der Brüder Thomas und Eric 

Matthias Koeberlin: Das Verhältnis zwischen Thomas und Eric ist angespannt, von Konkurrenz und Neid geprägt. Beide buhlen um die Gust des Vaters. Eric fühlt sich Thomas gegenüber oft klein und wertlos. Wobei Thomas ihn in seiner Wahrnehmung auch bestärkt. Es ist eine Kain-und-Abel-Geschichte.

Lucas Gregorowicz: Konkurrenz gab es bei meinem jüngeren Bruder und mir vielleicht eher im Hinblick auf Freundschaften. Mir hat es auf jeden Fall geholfen, mir die beiden als Kinder vorzustellen. Wenn man zwei Jungs in einen Raum mit einem Mädchen oder einer erwachsenen Person sperrt, erlebt man schnell eine Veränderung. Dann geht es natürlich um Aufmerksamkeit, Gunst oder Zuneigung. Ich hatte auf jeden Fall schnell eine Phantasie zu dem Verhältnis zwischen Eric und Thomas.

… über die Beziehung zwischen Marianne, Thomas und Eric

Katharina Lorenz: Marianne liebt Thomas, aber sie merkt sehr schnell, dass er ihr Dinge verschweigt. Die Kommunikation fehlt zwischen ihnen, und das stürzt sie in eine emotionale Finsternis, aus der sie sich am Ende jedoch befreien kann.

Matthias Koeberlin: Die Ehe mit Marianne ist leer. Liebe war sicher einmal da, aber das ist lange her – zumindest für Thomas. Er ist unfähig, ihr das zu geben, was sie sich wünscht. Und so prägen Verletzungen und Enttäuschungen den Alltag.

Lucas Gregorowicz: Marianne ist für Eric in erster Linie interessant, wie sie die Frau von Thomas ist. Dass Eric und Marianne seelenverwandt sind oder er der bessere Mann für sie wäre, ist eine reine Projektion von Eric. Mit Liebe hat das nichts zu tun.

Katharina Lorenz: Marianne versteht Eric. Sie weiß, was ihn bedrückt und verunsichert. Er gibt ihr eindeutig zu verstehen, dass er mehr als nur Freundschaft für sie empfindet. Dieses Missverständnis kostet am Ende dann ihr Vertrauensverhältnis, denn Marianne ist nicht korrumpierbar und liebt ihren Mann.

 

… über das Kommissaren-Duo Falck und Krämer

Sabine Winterfeldt: Das Interessante an den Beiden ist meiner Meinung nach, dass sie so authentisch sind. Zwei Leute, die ebenso professionell sind wie empathisch, denen mal etwas gelingt und dann auch wieder nicht und die leiden, wenn sie scheitern, aber dann trotzdem einfach weitermachen. Ganz normale Leute eben. Außerdem halte ich beide für relativ unbestechlich. Also für Menschen mit Werten, die nicht zu verkaufen sind. Das ist etwas, was ich persönlich sehr mag und was mir wichtig ist.

Wolf Danny Homann: Das Duo hat trotz geringer gemeinsamer Erfahrung einen guten Draht zueinander. Im Kern wollen sie das Gleiche, in Einzelheiten unterscheiden sie sich immer wieder. Deswegen läuft nicht alles rund, es kommt auch zu Meinungsverschiedenheiten. Als Team finden sie aber wieder zusammen, denn ihr Gerechtigkeitsempfinden verbindet sie stark.

 

… über die persönlichen Herausforderungen ihrer Rollen

Petra Schmidt-Schaller: Es war ein Spagat zwischen der Leichtigkeit des Unmöglichen, nämlich der Liebe zu einem Mann, mit dem man ein anderes Leben leben könnte und der Härte des eigenen Lebens auf der anderen Seite, das einen verfolgt und über einem zusammenzustürzen droht.

Matthias Koeberlin: Die Widersprüchlichkeit seines (Thomas‘) Charakters war mir wichtig. Dazu gehört auch, seine Alkoholsucht nicht plakativ, sondern mit kleinen Mitteln darzustellen. Man muss einen Alkoholiker nicht permanent mit offener Flasche sehen, um zu wissen, dass er ein Problem hat.

Katharina Lorenz: Diese Figur muss ein Geheimnis haben. Sie darf nicht lesbar sein, und doch braucht sie eine Bodenständigkeit, eine Klarheit – bei all dem Schmerz.

Lucas Gregorowicz: Eric ist interessant, weil er mehrdimensional ist, da wollte ich was erzählen. Mir war auch wichtig, wie er angezogen ist, wie sich zum Beispiel mit seinem Mantel, den er nie auszieht, schützt oder der Zauberwürfel, an dem er sich festhält. Als Gegenpol steht da seine Suche nach Anerkennung, die torpediert wird, als das, was sein Wesen ausmacht – das vollkommene Bauwerk – einstürzt und an den Pranger gestellt wird.

Heiner Lauterbach: Ich hatte ein gutes Umfeld, sprich, einen guten Regisseur und gute Partner, was die Sache enorm erleichtert. Ich jedenfalls gehe dann intuitiv an die Sache ran. Konzentriert und fokussiert muss man bei jeder Rolle sein.

 

… über die Dreharbeiten

Matthias Koeberlin: Auf einer so langen Strecke von zwei Monaten passieren natürlich viele Dinge, die in Erinnerung bleiben. Dazu gehört für mich auf jeden Fall die extreme Kälte bei der Sterbeszene im Hafen. Ein Smoking ist definitiv nicht das richtige Outfit, um im Januar erschossen zu werden (lacht).

Lucas Gregorowicz: Jede Rolle färbt ab, hinterlässt einen Schatten. Entsprechend dem emotionalen Zustand meiner Figur war ich nicht so sozial und outgoing, wie ich es vielleicht sonst gewesen wäre. Mit Matthias und Katharina verbindet mich eine lange Freundschaft, da muss man sich nicht erklären, man kennt sich und akzeptiert auch die Eigenheiten und Arbeitsweise den anderen. Ich habe mich gefreut, Heiner Lauterbach kennenzulernen, das wollte ich schon lange, wir hatten bisher nur nie gemeinsame Projekte. Und es war toll, er ist ein echter Gentleman, hat sowohl menschlich als auch als Schauspieler schon eine Menge durch.

Petra Schmidt-Schaller: Nachhaltig in Erinnerung ist mir Jakob Speidel, mein Spielsohn, geblieben, der mit solch einer Konzentration und gleichzeitig mit solch einer Hingabe gespielt hat, dass es eine große Freude war, jeden Tag ans Set zu kommen und mit ihm zu arbeiten.

Katharina Lorenz: Viele Szenen in diesem Film waren sehr intensiv und emotional herausfordernd.

Sabine Winterfeldt: Es war ein sehr besonderer Dreh mit großartigen Menschen vor und hinter der Kamera. Die Arbeit mit Regisseur Michael Schneider war für mich sehr besonders, weil ich ihm hundertprozentig vertraut habe. Er erlaubt den Schauspielern, den Raum und die Zeit für eine eigene Interpretation der Geschichte zu finden, und schafft dadurch einen sehr freien, kreativen Ort.

Wolf Danny Homann: In der Eröffnungsszene im Rheinauhafen in Köln sprechen Barbara Falck und ich als Christian Krämer über den Tatvorgang. Wie es sich gehört für einen Winterkrimi, sollte es natürlich schneien, und es liefen die Schneekanonen, die Fake-Schnee durch die Luft pusteten. Der sieht wahnsinnig gut aus, die Schneekanonen sind nur so laut, dass man sein eigenes Wort fast nicht hört. Es war sehr absurd, so nah voreinander zu stehen und nichts zu verstehen. Wir haben es erst mit lauter sprechen versucht, aber die Szene hat eigentlich etwas Leises, Intimes. Da haben wir angefangen, auf die Mundbewegungen des anderen zu achten: Mund zu – dann bin ich wohl dran.

Heiner Lauterbach: Ich habe die Produktion und die Arbeit an diesem Film als sehr angenehm in Erinnerung.

 

 

Mord in der Familie – Der Zauberwürfel

Krimi-Mehrteiler

ZDF, Montag, 27., und Dienstag, 28. Dezember 2021, jeweils um 20.15 Uhr

ZDFmediathek, ab Montag, 20. Dezember 2021, 10.00 Uhr (als Vierteiler)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Text – und Bildquelle: ZDF, Fotocredit: ZDF/Wolfgang Ennenbach

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Sie erklären sich mit der Speicherung und Veröffentlichung der eingegebenen Daten bis zur vollständigen Löschung des Kommentars einverstanden. Der verfasste Kommentar erscheint nicht sofort, sondern erst nach Prüfung und Freigabe durch einen Administrator. Die Einwilligung kann jederzeit z. B. formlos per E-Mail widerrufen werden. Kontakt & Details siehe Datenschutzerklärung

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst du dem zu. Datenschutzerklärung