Neue Pilotprojekte an Kölner Kitas und Schulen gestartet

Neue Pilotprojekte an Kölner Kitas und Schulen gestartet

Seit Juni 2020 geht die Stadt Köln bei Corona-Tests an Kitas und Schulen voran 

Die Mitarbeitenden an Kölner Schulen konnten sich bereits ab dem 22. Juni 2020 im Infektionsschutzzentrum der Stadt Köln auf Corona testen lassen. Zusätzlich zu diesem städtischen Angebot wurden in den letzten beiden Wochen der Sommerferien sowie in der ersten zehn Schultagen in den Stadtbezirken dezentrale Testungen durchgeführt. Dem Kita-Personal hat die Stadt Köln ebenfalls bereits vom 17. Juni bis 30. Juli 2020 fünf dezentrale Tests angeboten. Am 3. August 2020 hat das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen beschlossen, dass sich alle an Schulen und Kitas tätigen Personen anlasslos 14-tägig bei den Hausärzten testen lassen können. Alternativ waren für die Mitarbeitenden weiterhin Testungen im Infektionsschutzzentrum der Stadt Köln möglich.

Corona-Tests mit Rachenspülung seit Februar 2021

Zusätzlich zum Angebot des Landes kann sich das Personal an Kölner Kitas und Schulen seit dem 1. Februar 2021 alle 14 Tage mittels Rachenspülung testen lassen. Es wurden insgesamt bisher 5.626 Testungen an Mitarbeitenden in Schulen durchgeführt. Dabei gab es 97 positive Tests, das entspricht 1,72 Prozent der Testungen. Es gibt circa 17.000 Mitarbeitende an Schulen in Köln. In den Kitas wurden insgesamt bisher 21.800 Testungen an Mitarbeitenden durchgeführt. Es gab bisher 30 positive Ergebnisse, das entspricht 0,13 Prozent der Testungen. Circa 10.000 Mitarbeitende sind an den Kölner Kitas beschäftigt.

KIKO-Projekt an Kölner Kitas

Neben den turnusmäßigen Testungen ist am 15. März 2021 in Zusammenarbeit mit der Uniklinik Köln die „Kita-Testung-Köln – KIKO“ gestartet. An der Pilot-Phase nehmen 32 Kindertageseinrichtungen im gesamten Kölner Stadtgebiet teil. Sowohl städtische Kitas als auch Kitas von Trägern der freien Jugendhilfe sind beteiligt. Es geht in diesem Projekt nicht um eine wissenschaftliche Studie, sondern die Testung der Durchführbarkeit eines flächendeckenden Screenings auf SARS-CoV-2 in Kitas. Kita-Kinder können sich gemeinsam mit ihren Erzieher*innen mit der sogenannten Lolli-Methode testen, indem sie 30 Sekunden lang an einem Tupfer wie an einem Lolli lutschen. Jede teilnehmende Kita wird zweimal wöchentlich getestet. Das Projekt ist zunächst auf vier Wochen angelegt. Die Stadt und die Uniklinik Köln hoffen auf eine rege Beteiligung der Kinder, der Beschäftigten und die Unterstützung der Eltern. Bei erfolgreichem Verlauf des Projektes kann eine Ausweitung auf weitere Kindertageseinrichtungen erfolgen.

SCHOCO-Projekt an Kölner Schulen
Bereits Anfang September 2020 hat die Stadt Köln in Kooperation mit der Uniklinik Köln an Kölner Schulen das Projekt „B-Fast“ initiiert. An fünf Schulen wurden in einem Zeitraum von drei Wochen Mitarbeitende und Schüler*innen getestet. Seit dem 8. März 2021 läuft in Kooperation mit der Uniklinik Köln an 22 Kölner Schulen das Folgeprojekt „SCHOCO“. Schüler*innen werden in diesem Pilotprojekt zweimal die Woche mit der Lolli-Methode getestet. „SCHOCO“ (Schul-Observation auf Corona) möchte den Schulen ein Testsystem an die Hand geben, das sie dazu befähigt, Testungen selbstständig und weitestgehend unabhängig von fremder Unterstützung durchzuführen. Die notwendigen Schritte dazu sollen in diesem Pilotprojekt erprobt und soweit standardisiert werden, so dass das System später auch von anderen Kölner Schulen angewendet werden kann. Das Pilotprojekt ist für drei Wochen bis zum Beginn der Osterferien angelegt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Stadt Köln, Archivbild/Pexel

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