Rheinboulevard zu den Kölner Lichtern teilweise nutzbar

Sicherheitseinstufung verhindert Treppenöffnung

 

Der Rheinboulevard in Köln-Deutz wird während der Kölner Lichter im oberen Bereich für Zuschauer nutzbar sein. Aus Sicherheitsgründen werden die Treppenanlage, große Teile des Panoramaweges und der nördliche Teil des Boulevards vor der Außengastronomie des Hyatt-Hotels jedoch gesperrt. Der übrige Teil des Boulevards ab Hermann-Pünder-Straße in Richtung Süden, inklusive der beiden Bastionen, bleiben – wie auch zu Silvester 2016 – bis zur Höhe Kennedyplatz frei zugänglich. Ein Durchgang unterhalb der Deutzer- und Hohenzollernbrücke ist nicht möglich. Darauf haben sich jetzt die Vertreter der kommunalen Sicherheitsbehörden, der Polizei und der Berufsfeuerwehr bei ihrer aktuellen Sicherheitseinstufung verständigt.

 

Zu den Kölner Lichtern am 15. Juli 2017 erwartet die Stadt Köln eine große Zahl an Besuchern auch auf dem Rheinboulevard, die dort trotz der eingeschränkten Sicht auf das Hauptfeuerwerk die 17. Kölner Lichter verfolgen wollen. An diesem Tag ist der Bereich nördlich der Hohenzollernbrücke (Kennedy-Ufer, Tanzbrunnen und Rheinpark) durch die Veranstaltung „Kölner Lichter“ belegt. Südlich des Rheinboulevards findet auf der Deutzer Werft das traditionelle Schützenfest der Deutzer Schützen statt.

 

Die von der Stadt Köln beauftragte Gefährdungs- und Risikoanalyse für den Rheinboulevard nach Bau-Fertigstellung kam zu dem Ergebnis, dass bei gleichzeitig im Norden und Süden stattfindenden Parallelveranstaltungen eine separate Gefährdungsbeurteilung vorgenommen werden muss, die jeweils die konkreten Veranstaltungsbedingungen berücksichtigt und individuell bewertet. Diese Beurteilung hat die Stadt Köln jetzt gemeinsam mit der Polizei Köln vorgenommen.

 

Darin kommen die Sicherheitsbehörden zur Einschätzung, dass aufgrund der nördlich und südlich unmittelbar an den Rheinboulevard angrenzenden Veranstaltungen die notwendigen Fluchtwege für eine Nutzung der Sitztreppe nicht gegeben sind. Zudem kollidieren die definierten Fluchtwege der beiden Veranstaltungen nördlich und südlich mit denkbaren Fluchtwegen des Boulevards. So ist zum Beispiel der Tunnel „Kennedy-Ufer“ zwischen Charles-de-Gaulle-Platz und Hyatt-Hotel als ein Fluchtweg für die Veranstaltung „Kölner-Lichter“ reserviert und kann ebenfalls nicht für den Boulevard herangezogen werden. Die vom Rheinboulevard aus nur eingeschränkte Sicht auf das nördliche Hauptfeuerwerk führt außerdem zu Verdichtungen in Bereichen mit besserer Sicht. Eine Nutzung der Treppenanlage des Rheinboulevards während der Kölner Lichter wurde aus diesen Gründen von den Sicherheitsbehörden als problematisch und gefährlich beurteilt.

 

 

 

Quelle: Stadt Köln, Archivbild

 

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