Das Festkomitee Kölner Karneval (FK) arbeitet an einem neuen Weg für den Rosenmontagszug. Das berichtete der neue Zugleiter Alexander Dieper dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Der Zugweg sei mit derzeit 7,5 Kilometern zu lang. Zudem kommen die Zugteilnehmer vergleichsweise spät in der Altstadt und am Dom vorbei. Dies sei vor allem in Anbetracht der Fernsehbilder verbesserungswürdig. Derzeit wird der Rosenmontagszug vom Start in der Kölner Südstadt im TV gezeigt.

 

In Kooperation mit dem WDR, der jedes Jahr den „Zoch“ live im Fernsehen überträgt, arbeite man deshalb an einem neuen Konzept für die nächsten Jahre, sagte Dieper. Von der Südstadt über die Severinstraße kommend, würde man an der Hohe Pforte nicht links, sondern rechts abbiegen. „Dann wäre man relativ schnell am Alter Markt, und der WDR könnte von dort aus den Zug übertragen“, so Dieper. Nach der Dom-Passage könne man dann über die Nord-Süd-Fahrt zurück zur Schildergasse gelangen, und von dort den bekannten Weg über Neumarkt, Hahnentorburg und Ringe fortsetzen. Wegfallen würden die Straßen Burgmauer und Zeughausstraße, Zug-Ende wäre wie gehabt an der Mohrenstraße.

 

Auch über die Teilnehmerzahl muss laut Alexander Dieper nachgedacht werden. Kritiker bemängeln die Vielzahl an Gardisten im. „Man müsste sich über ein Prozedere unterhalten, ob die Traditionskorps auch mal ein Jahr aussetzen.

 

 

 

 

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger, Bildrechte: KNJ/Martina Uckermann (Archiv)