In den vergangenen Wochen litt das Format spürbar unter der Fußball-WM. Die Ausgabe am 19. Juli, am Abend des Finalspiels, sahen nur 230.000 Menschen und der Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen betrug 1,1 Prozent – schlechter lief es überhaupt noch nie. Durch die endgültige Gewichtung der TV-Quoten gab es praktisch keine Veränderung. Am vergangenen Sonntag sahen immerhin 880.000 Zuschauerinnen und Zuschauer zu, das entsprach 8,8 Prozent.
Anfang des Jahres hatte es einige Änderungen am Format sowie hinter den Kulissen gegeben. Steffen Hallaschka verabschiedete sich damals als Moderator, er konzentriert sich seither auf die Ausgaben am Mittwochabend. Statt des langjährigen „Stern TV“-Gesichts führte seither Redaktionsleiter Stefan Uhl durch die Sendung. „Stern TV am Sonntag“ wird seit diesem Jahr auch freitags produziert, zuvor war schon donnerstags aufgezeichnet worden. In der Anfangszeit wurde die Sendung noch live ausgestrahlt. Seit diesem Jahr kommen die „Stern TV“-Sendungen auch nicht mehr aus den EMG-Studios in Hürth, sondern werden auf dem Gelände der Bavaria-Studios in Köln-Bocklemünd hergestellt. Im Zuge dessen hatte es auch ein neues Bühnenbild gegeben.
Ein Schlag ist das Aus des Formats natürlich für die zuständige Produktionsfirma, seit dem vergangenen Jahr wird „Stern TV am Sonntag“, wie schon das Original am Mittwoch, von i&u Studios produziert. Mit der Produktionsfirma seien bereits „mehrere andere Formate verabredet“ worden, teilte RTL gegenüber „turi2“ mit. Details nannte der Sender hier nicht.
Hinweis: Wir haben den Text um 9:49 Uhr um das kurze RTL-Statement ergänzt. Darin erklärt eine Sendersprecherin, warum man sich von der Sendung trennt.
Text und Bildquelle: RTL/DWDL/ Timo Niemeier, Fotocredit: RTL/Stefan Gregorowius
