Schwerpunkt-Kontrolle „Maskenpflicht“ im Nahverkehr
Bildrechte: KNJ/Martina Uckermann

Schwerpunkt-Kontrolle „Maskenpflicht“ im Nahverkehr

Bundespolizei, Polizei Köln, Deutsche Bahn, KVB und Ordnungsdienst im Einsatz

60 Einsatzkräfte von Bundespolizei, Polizei Köln, Sicherheit der Deutschen Bahn AG, Kölner Verkehrs-Betrieben (KVB) und Ordnungsdienst der Stadt Köln haben am gestrigen Dienstag, 16. Februar 2021, zwischen 15.30 und 22.30 Uhr in sechs Einsatzabschnitten im Bereich der Kölner Umsteige-Bahnhöfe (Nah-, Regional- und Fernverkehr) Kontrollen durchgeführt. Sie haben die Einhaltung der Regeln der Coronaschutzverordnung des Landes NRW und der Allgemeinverfügungen der Stadt Köln überwacht. Einsatzschwerpunkte waren die Durchsetzung der Pflicht zum Tragen medizinischer Masken (OP-Masken oder FFP2-Masken) in Anlagen, Einrichtungen und Fahrzeugen des Nahverkehrs sowie das Ahnden entsprechender Verstöße.

Die Mitarbeitenden stellten 183 Verstöße gegen die Pflicht zum Tragen medizinischer Masken fest. In 159 Fällen hatten die betroffenen Personen überhaupt keine medizinische Maske auf. In 24 Fällen trugen die betroffenen Personen die Maske nicht richtig. Entsprechende Bußgeldverfahren werden eingeleitet, den Betroffenen droht ein Bußgeld von 150 Euro gemäß Bußgeldkatalog zur Coronaschutzverordnung NRW.

Ferner wurden weitere Verstöße festgestellt:

Beamte der Polizei Köln fertigten zwei Strafanzeigen (einmal wegen Sachbeschädigung in einer KVB-Bahn, einmal wegen des Verdachts der Urkundenfälschung bei einem Attest zur Befreiung von der Maskenpflicht). Sie nahmen ferner eine Person wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte bei einer Maskenkontrolle in Gewahrsam. Die Sicherheitskräfte der Deutschen Bahn schlossen in vier Fällen Fahrgäste wegen aggressiven Verhaltens oder übermäßigen Alkoholkonsums von der Beförderung aus. Die Mitarbeitenden der KVB erwischten 64 Personen ohne gültigen Fahrschein, in vier Fällen erhalten Personen eine Anzeige wegen Alkoholkonsums in KVB-Fahrzeugen.

Bundespolizei, Polizei Köln, Nahverkehr Rheinland, Deutsche Bahn AG, KVB und Ordnungsdienst der Stadt Köln ziehen eine positive Bilanz: Die bereits in der Vergangenheit durchgeführten Kontrollaktionen und die sichtbare Beschilderung bei Betreten der Bahnhofsbereiche haben dazu geführt, dass sich die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung in den Bahnhöfen, Zügen und auf den Bahnsteigen an die Maskenpflicht hält.

Alle Beteiligten bitten die Kölnerinnen und Kölner sowie Besucherinnen und Besucher, sich weiterhin an die Maskenpflicht in den vorgeschriebenen Bereichen zu halten. Das Tragen der medizinischen Masken ist nicht nur in den Zügen und im Bahnhof, sondern auch auf den Bahnsteigen Pflicht.

Die gestrige Aktion wurde vom Ordnungsdienst koordiniert. Die Stadt Köln dankt den Sicherheitspartnern für ihre Teilnahme und ihren Einsatz. Hintergrund der Aktion ist der Wunsch von Bund und Ländern, Bereiche des öffentlichen Lebens mit einem potenziell hohen Infektionsrisiko stärker zu überwachen. Arbeitsgruppen des Krisenstabs der Stadt Köln haben Maßnahmen für den öffentlichen Raum beziehungsweise den Nahverkehr beraten, um nachhaltig eine Senkung des Inzidenzwerts zu erreichen. Die gemeinsamen Kontrollen mit den Sicherheitspartnern werden fortgesetzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Stadt Köln, Fotocredit: KNJ/Martina Uckermann

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