Keine Hygienemängel auf der Rettungshubschrauberstation festgestellt 

Die Stadt Köln dementiert nachdrücklich gleichlautende Berichte der Lokalzeit Köln des Westdeutschen Rundfunks und im Westblick des Hörfunksenders WDR 5, nach denen es auf der Rettungshubschrauberstation des Christoph 3 (dieser wurde auch im Film gezeigt) am Flughafen Köln-Bonn, zu Hygienemängeln aufgrund von Ratten und Nagern käme.

Im Beitrag gezeigt wurden aus einer gewissen Entfernung die Container des ITH Chris-toph Rheinland. Des Weiteren wurde berichtet, dass die Desinfektionsmittel bei einer Desinfektion im ungeheizten Hangar nicht wirken würden, weshalb Flüge nach Hangelar notwendig seien. In dem Zusammenhang wurde weiter berichtet, dass auch Inkubator-flüge gemacht würden und Rattenkot und die damit zusammenhängenden Keime die Gesundheit von Frühgeborenen bedrohen würden.

Dass die beiden Hubschrauber in einem unbeheizten Hangar untergebracht sind und Desinfektionsflüge bei tiefen Temperaturen notwendig sind, stellt keinen Hygienemangel dar, sondern einen erhöhten und sehr teuren Aufwand zur Herstellung hygienisch ein-wandfreier Verhältnisse in den Hubschraubern. Dieser Umstand ist seit langem bekannt und wurde auch bereits vor Jahren dem Gesundheitsausschuss des Rates in einer Mit-teilung dargestellt.

Die Stadt Köln weist darauf hin, dass alle Einsatzkräfte die Hygienevorgaben peinlichst genau einhalten. Falsch ist außerdem, dass der Rettungshubschrauber Christoph 3 in Inkubatoren transportiert, da er dafür zu klein ist. Fakt ist, dass Inkubatorflüge nur vom Intensivtransporthubschrauber Christoph Rheinland durchgeführt werden. Inkubatoren bilden eine Kapsel um die kleinen Patienten und werden vom Krankenhaus geschlossen abgeholt und von klinischem Fachpersonal auch auf dem Transport betreut. Inkubatoren kommen nicht mit der Hubschrauber-Station in Berührung und sind auf dem Transport geschlossen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Stadt Köln, Bildrechte: KNJ/Martina Uckermann