Was steckt hinter Aussagen zu Kälte, Erkältung, wärmendem Alkohol und Co?

Mythos 1: Alkohol wärmt von innen
Falsch! Alkohol kühlt den Körper aus. Im ersten Moment empfinden wir ein vermeintlich wärmendes Gefühl auf der Haut, weil sich dort die Blutgefäße erweitern. Im Körperinneren sieht das jedoch ganz anders aus: Die Organe werden schlechter durchblutet und die Körpertemperatur sinkt schneller ab. Eigentlich friert man, aber dem Gehirn wird fälschlicherweise ein warmes Gefühl vermittelt.

Mythos 2: Im Winter muss man weniger trinken
Falsch! Gefühlt schwitzen wir sicherlich bei sommerlichen Temperaturen mehr und sind durstig. Im Winter bleibt der Durst oft aus und wir trinken weniger. Allerdings sollte man auch in der kalten Jahreszeit ausreichend Flüssigkeit (mindestens 1,5 Liter Wasser) zu sich nehmen. Denn die Heizungsluft trocknet unsere Schleimhäute aus und macht sie angreifbarer für Viren.

Mythos 3: Erkältung kommt von Kälte
Die Forschung diskutiert schon lange über den Einfluss von Kälte auf Erkältung. Kälte macht eine Erkältung wahrscheinlicher, weil sie unserem Immunsystem die Abwehr dagegen erschwert. Doch die eigentlichen Übeltäter sind Viren, die sich in kalter trockener Luft – auch trockener Heizungsluft – besonders gut verbreiten. Und die empfindlichen, ebenfalls trockenen Schleimhäute unserer Atemwege bieten dafür den optimalen Nährboden.

Mythos 4: Sport ist bei Kälte draußen gefährlich
Bewegung ist wichtig fürs Immunsystem – egal zu welcher Jahreszeit. Sicherlich sollten sich Sporteinsteiger nicht unbedingt Minusgerade für den ersten Lauf aussuchen, weil der Körper überfordert und anfälliger für Verletzungen ist. Auch Menschen mit beispielsweise Herzvorerkrankungen sind bei niedrigeren Temperaturen besser drinnen aufgehoben. Aber gut aufgewärmt und mit der richtigen Kleidung (atmungsaktiv, schnell trocknend und gut sichtbar) schadet Bewegung sicherlich nicht – selbst wenn es nur ein Spaziergang ist.

Mythos 5: Im Winter passieren mehr Unfälle
Im Vergleich zu anderen Jahreszeiten sind die Straßenverhältnisse im Winter unberechenbar. Allerdings sind die Menschen dann auch vorsichtiger und fahren langsamer, lassen das Auto stehen oder bleiben ganz zu Hause. Weniger Zweiräder auf den Straßen sorgen ebenso dafür, dass im Winter weniger Verkehrsunfälle passieren. Allerdings nimmt das Unfallrisiko für Fußgänger zu, schnell ist man gestürzt und hat sich etwas gebrochen oder eine Sehne oder ein Band gerissen. TIPP: Eine Unfallversicherung, beispielsweise bei der Debeka. Sie greift, wenn man durch einen Unfall im Alltag einen körperlichen Schaden davonträgt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Debeka Allgemeine Versicherung AG, Archivbild/Pexels