Knallige Farben, viele Chilis und eine Badewanne: Schauspielerin Ursula Karven liebt das vegane Leben und präsentiert sich jetzt für ein neues PETA-Motiv im frechen und farbenfrohen Look. Dafür badet die engagierte Aktivistin in Unmengen roter Chilis – „Vegan is hot!“ lautet der Kampagnen-Slogan, in Szene gesetzt von ihrer Freundin, der Hamburger Starfotografin Esther Haase. Ursula unterstützt damit PETAs Veganstart-Programm und möchte die Menschen dazu inspirieren, vegane Ernährung in ihren Alltag zu integrieren. Esther und Ursula waren sofort bereit, die gute Sache mit ihren Fotos pro bono zu unterstützen. „Seit rund drei Jahren ernähre ich mich vegan und fühle mich gesünder und voller Energie“, erzählt Ursula. „Und ich tue damit zusätzlich etwas für Tiere und das Klima.“

Tierfreundin und Unternehmerin Ursula Karven liebt und lebt schon lange vegan. Neben Yoga und politischem Aktivismus nimmt Nachhaltigkeit einen großen Platz im Alltag der engagierten Schauspielerin ein. Kein Wunder, dass auch auf ihrem Teller keine Tierqualprodukte liegen. Die Fotografin Esther Haase ist seit vielen Jahren für internationale Auftraggeber und Magazine tätig. Dabei wechselt sie zwischen den Genres Mode, Porträt und Reportage sowie freien Kunstprojekten. Mit ihren Werken ist sie in internationalen Museen und Sammlungen vertreten.

Vegane Menschen leben meist gesünder

Eine ausgewogene vegane Ernährung ist gesund und für alle Altersgruppen und Lebensphasen wie Kindheit oder Schwangerschaft geeignet. [1] Vegan lebende Menschen nehmen laut der amerikanischen Fachgesellschaft Academy of Nutrition and Dietetics weniger ungesunde gesättigte Fette zu sich und verzehren mehr gesundheitsförderliche Lebensmittel wie Gemüse, Obst und Vollkorngetreide. Eine pflanzliche Ernährung kann aber nicht nur fit und gesund halten, sondern auch das Klima schützen.

Produkte tierischer Herkunft sind Klimakiller

Die landwirtschaftliche Tierhaltung ist einer der Hauptverursacher der größten Umweltprobleme unserer Zeit, einschließlich der Klimakrise. Insgesamt sind bis zu 20 Prozent der weltweiten Treibhausgase der Tierwirtschaft zuzuschreiben – mehr als dem gesamten Verkehrssektor. [2] Ebenso stehen die Entwaldung im Amazonasgebiet, die Gewässerverschmutzung an vielen Orten Deutschlands sowie die Feinstaubbelastung in engem Zusammenhang mit der landwirtschaftlichen Tierhaltung. Tierische Produkte haben eine höhere CO?-Bilanz als pflanzliche Lebensmittel. Ergebnisse aus dem Weltagrarbericht 2018 zeigen, dass die Produktion von 100 Gramm Eiweiß von Rindfleisch aus Weidehaltung 36 Mal mehr CO?-Äquivalente verursacht als die Produktion von 100 Gramm Eiweiß aus Erbsen. [3] Eine Oxford-Studie (2018) kam zu der Schlussfolgerung, dass der Wandel hin zu einer veganen Ernährung die beste Möglichkeit ist, um die Auswirkungen auf das Klima am effektivsten zu bekämpfen.

Über 720 Millionen getötete Landlebewesen pro Jahr – wie tierlieb sind wir wirklich?

Allein in Deutschland werden jährlich über 720 Millionen Landlebewesen wegen ihres Fleisches, ihrer Milch oder ihrer Eier ausgebeutet. Um aus ihnen maximalen Profit zu schlagen, wird ihnen alles genommen, was ein artgerechtes Leben ausmacht: Sie werden enthornt, oft ohne Betäubung kastriert und ihnen werden meist die Schwänze abgetrennt. Im Schlachthof wird ihnen die Kehle durchgeschnitten – nicht selten mit nur unzureichender Betäubung, sodass sie langsam und qualvoll ausbluten. Ganz gleich, ob „bio“ oder konventionelle Haltung: 100 Prozent der Tiere werden, lange bevor sie ihre natürliche Lebenserwartung erreichen, getötet.

PETAs Motto lautet in Teilen: Tiere sind nicht dazu da, dass wir sie essen oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Text – und Bildquelle: PETA, Fotocredit: Esther Haase