Vom Kölner Dom über Niederzissen nach Tel Aviv –  „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ tourt weiter

Vom Kölner Dom über Niederzissen nach Tel Aviv – „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ tourt weiter

Von Mai bis Juli 2022 führt das MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln weitere Veranstaltungen im Rahmen des in 2022 verlängerten Themenjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ durch. Die in Kooperation mit verschiedenen Partnern geplanten Veranstaltungen sollen die Bedeutung der jüdischen Geschichte für die Kulturlandschaft im Rheinland und in Deutschland im Bewusstsein der Öffentlichkeit verankern helfen.

 

  1. Mai, 18 Uhr

Vortrag von Dr. Rolf Lauer: „Zwischen Fürsorge und Hass. Judendarstellungen im Kölner Dom vom 13. bis zum 20. Jahrhundert“ mit einer Einführung von Dr. Christiane Twiehaus

Veranstaltungsort: Kolumba. Kunstmuseum des Erzbistums Köln, Kolumbastraße 4, 50667 Köln. Der Eintritt ist kostenfrei.

Anmeldung unter: mail@kolumba.de; Anmeldeschluss 13.05.2022.

 

  1. Juni, 19 Uhr

„Jüdische Erfahrungen im Film der DDR – Vortrag, Filmvorführung und Gespräch“ mit Dr. Lisa Schoß und Dr. Karin Winter über Konrads Wolfs Film „Sterne“

Veranstaltungsort: OFF Broadway Arthaus-Kino, Zülpicher Str. 24, 50674 Köln

Ticketverkauf über das OFF-Broadway Kino

 

  1. Juli, 18 Uhr

Die Textilien aus der Genisa in Niederzissen – Vortrag von Dr. Linda Wiesner

Veranstaltungsort: Kolumba. Kunstmuseum des Erzbistums Köln, Kolumbastraße 4, 50667 Köln. Der Eintritt ist kostenfrei.

Anmeldung unter: mail@kolumba.de. Anmeldeschluss 25.07.2022

 

Wanderausstellung: Gesichter und Geschichten – Jüdisches Leben in Deutschland“

„Gesichter und Geschichten“ ist eine Posterausstellung, die das MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln, in Anlehnung an die große multimediale Wanderausstellung “Menschen, Bilder, Orte – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ konzipiert hat, um auch Standorten und Institutionen mit kleineren räumlichen und finanziellen Ressourcen die Möglichkeit einer Ausstellung zu jüdischem Leben in Deutschland anzubieten. 17 Rollup-Banner stellen in zweisprachiger deutsch-englischer Ausführung Biografien und Aspekte jüdischen Lebens in Deutschland vom Jahr 321 bis heute vor. Beginnend mit Konstantin dem Großen und seinem Erlass von 321, über die jüdische Gleichberechtigung im 19. Jahrhundert, den Philosophen Moses Mendelssohn, bis zur Schauspielerin Dora Gerson und den Rapper Ben Salomo zeigt die Ausstellung markante Tief- und Höhepunkte der deutsch-jüdischen Geschichte. Jeweils vier der Rollups lassen sich als Quader zusammenstellen und verweisen in Form und Inhalt auf die multimedialen Kuben der Wanderausstellung. Ergänzt werden die Rollups durch zusätzliche Inhalte, Informationen, Videos und Musikstücke, die über QR-Codes online in einem 360-Grad-Rundgang zur Verfügung stehen. Die Posterausstellung tourt für die nächsten Jahre deutschlandweit, aber auch international. Die erste Station war im westfälischen Wadersloh, weitere Standorte werden Kempen, Solingen, Mannheim, Hanau, Düsseldorf und Göttingen sein.

Eine ähnlich aufbereitete Posterausstellung, die das MiQua in Kooperation mit dem NRW-Kulturbüro Tel Aviv konzipiert hat, tourte bereits im Jahr 2021 in Israel und wird ebenfalls weiterhin an unterschiedlichen Standorten präsentiert. Insgesamt 13 Rollups mit Bildmaterial und englischem wie hebräischem Text werden auf verschiedenen Kulturveranstaltungen in Israel ausgestellt. So ist sie in prominenten israelischen Kultureinrichtungen wie der israelischen Staatsoper, dem Gesher Theater, der Philharmonie Rishon LeZion und auch dem Tel Aviv Museum of Modern Art zu sehen. So wird an vielen weiteren Orten national und international die deutsch-jüdische Geschichte und Gegenwart vermittelt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln, Fotocredit: KNJ/Martina Uckermann

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