Wer träumt nicht einmal davon, einfach in eine andere Rolle schlüpfen zu können? Während andere noch träumen, ist der Rollentausch für Kim Schwammberger schon längst selbstverständlich. Der Liverollenspielerin aus Leidenschaft hat es ganz besonders das Mittelalter angetan. Aus diesem Grund entwickelte sie den Charakter einer Heilerin und kennt sich mittlerweile sehr gut mit Kräutern, Salben und mittelalterlicher Medizin aus. Oftmals ist Kim Schwammberger im Rahmen der Liverollenspiele ein ganzes Wochenende in der Natur unterwegs.

 

Auch für sie gilt: Vorbereitung ist das A und O. Nicht nur zur Entwicklung ihrer Rolle, sondern auch in puncto Zecken. Mit ihrem Stich können die winzigen Parasiten verschiedene Krankheitserreger übertragen. Einer davon, das FSME-(Frühsommer-Meningoenzephalitis-)Virus kann eine Entzündung der Hirnhaut und des zentralen Nervensystems auslösen – mit schweren Langzeitfolgen. Daher trifft die 26-Jährige auch verschiedene Vorsorgemaßnahmen. Wir alle lieben den Sommer. Endlich sind die Nächte warm genug, um in der freien Natur zu übernachten. Auch Kim liebt das „Hotel Natur“, doch sie schläft nicht einfach nur in einem Zelt. Es muss schon das mittelalterliche Zeltdorf sein.

 

Kim Schwammberger hat als Liverollenspielerin die Charaktere einer Heilerin und einer Abenteurerin entwickelt. Auf so genannten Cons schlüpft sie in eine dieser Rollen, um mit Gleichgesinnten im Rahmen eines vagen Drehbuchs ein Abenteuer zu improvisieren und dabei Rätsel und Aufgaben zu lösen. Tag und Nacht. „Jeder Mensch spielt im Alltag eine Menge unterschiedlicher Rollen. In meiner Freizeit schlüpfe ich in Charaktere, die ich selbst definiert habe. Dieses Abtauchen in eine andere Welt ist meine Leidenschaft.“, sagt die junge Frankfurterin, die hauptberuflich als Sozialpädagogin arbeitet.

 

Seit ihrer Schulzeit empfindet Kim Schwammberger eine besondere Faszination für das Mittelalter. Als ihr ein Zeitungsartikel über das Live Action Role Play, kurz LARP, in die Hände fällt, ist sie sofort begeistert. Sie entwickelt den Spielcharakter einer Heilerin, eignet sich das mittelalterliche Wissen zur Heilkunde an und besucht Liverollenfestspiele, die zu einer Medizinfrau passen. „Ich liebe es, draußen zu sein. Wenn ich frühmorgens auf einer frisch betauten sommerlichen Wiese am Waldrand stehe und irgendwo ein Bächlein plätschert, dann ist meine Welt perfekt.“, schwärmt sie.

 

FSME kann die Welt schnell aus den Fugen bringen

 

Doch genau dort, in dieser wunderschönen Landschaft, lauert ein winziger Parasit, der große Gefahren birgt: die Zecke. Die Spinnentiere leben bevorzugt auf Wiesen und in hohen Gräsern oder Büschen. Entgegen der landläufigen Meinung fallen Zecken nicht von Bäumen – sie können gar nicht so hoch klettern. Die nur millimetergroßen Blutsauger können mit ihrem Stich bis zu 50 verschiedene Krankheitserreger übertragen – darunter Borreliose-Bakterien und FSME-Viren. Das Virus befindet sich im Speichel der Zecke und kann im menschlichen Organismus die Infektionskrankheit FSME auslösen. Das klingt nach Sommergrippe, ist aber weitaus gefährlicher, denn eine FSME-Infektion kann zu einer Entzündung der Hirnhaut und des zentralen Nervensystems sowie schwerwiegenden Langzeitschäden führen.

 

„Ich selbst habe nach meinen Streifzügen in der Natur schon mehrfach Zecken gehabt. Das war eine sehr beunruhigende Erfahrung. Seither trage ich Strumpfhose und Stiefel unter dem Kleid, damit die Tierchen es möglichst schwer haben, Halt zu finden.“, sagt Kim Schwammberger. Denn neben dem Tragen langer und möglichst heller Kleidung sind geschlossene Schuhe, das Benutzen von Repellents zur Abwehr von Zecken- und Mückenstichen und das gründliche Absuchen nach Zecken nach jedem Aufenthalt im Freien wichtige Vorsorgemaßnahmen gegen Zeckenstiche.

 

Zusätzlich kann eine FSME-Impfung das Infektionsrisiko nach einem Stich reduzieren. In Deutschland reicht die Zeckensaison von Februar bis Oktober, der Impfschutz sollte aber bestenfalls das gesamte Jahr bestehen. Der ideale Zeitpunkt für den Beginn der Grundimmunisierung liegt im Winter. Möglich ist aber auch eine Schnellimmunisierung innerhalb weniger Wochen. Für Kim Schwammberger ist deshalb klar: „In Sachen Gesundheitsvorsorge verlasse ich mich lieber auf die Errungenschaften der heutigen Medizin. Ich bin selbstverständlich gegen FSME geimpft.“

 

Informationen rund um Zecken und die optimale Vorsorge liefert www.zecken.de.

 

Vorsorge für Naturbegeisterte – eine Selbstverständlichkeit – Infos unter www.leidenschaftnatur.de.

 

Pfizer – Gemeinsam für eine gesündere Welt

 

Wenn Menschen krank werden, können sich viele Dinge für sie verändern – ein oft schwieriger Weg beginnt. Mehr als 10.000 Forscher und etwa 97.000 Mitarbeiter arbeiten bei Pfizer daran, Menschen auf diesem Weg zu unterstützen. Sie entwickeln und vertreiben innovative Medikamente und Impfstoffe sowie einige der weltweit bekanntesten rezeptfreien Produkte. Das Unternehmen mit Hauptsitz in New York erzielte im Geschäftsjahr 2015 einen Gesamtumsatz von 48,9 Milliarden US-Dollar. In Deutschland beschäftigt Pfizer derzeit mehr als 2.000 Mitarbeiter an vier Standorten: Berlin, Freiburg, Karlsruhe und München (Hospira).

 

Text- und Bildquelle/Bildrechte/Fotograf: Pfizer Deutschland GmbH