An der Mülheimer Brücke wurde im Zuge einer planmäßigen Kontrolle im Bereich der Bestandskonstruktion der rechtsrheinischen Rampe auf Höhe der Formesstraße ein Schaden festgestellt, der Auswirkungen auf die Lastverteilung haben kann. Aus Gründen der Verkehrssicherheit muss die Mülheimer Brücke in Fahrtrichtung Mülheim für den Kfz-Verkehr noch heute Abend (13. März 2026) gesperrt werden, bis an dieser Stelle eine zusätzliche Abstützung eingebaut und die vollumfängliche Lastabtragung gewährleistet werden kann.

Die Sperrung wird voraussichtlich bis Ende kommender Woche (12. Kalenderwoche) erforderlich sein. In Fahrtrichtung Niehl bleibt die Brücke befahrbar. Auch der Stadtbahn- sowie Fuß- und Radverkehr sind von der Sperrung nicht betroffen.

Eine Geschichte, die am Ende über eine halbe Milliarde Euro verschlingen wird. Seit April 2018 laufen die Arbeiten an dem 1951 eröffneten und unter Denkmalschutz stehenden Bauwerk. Die komplette Erneuerung der Deichbrücke auf der linken Rheinseite sowie der Rampe rechts des Flusses ist Teil der Maßnahmen. Man wähnte sich schon am Ziel und der baldigen Fertigstellung der bauarbeiten, aber es nimmt kein Ende. Dann folgte Freitag die chocknachricht: Ein folgenschwerer Schaden, dazu explodierende Sanierungsausgaben und ein Zeitplan, der völlig außer Kontrolle gerät.

Die Mülheimer Brücke in Köln ist seit Freitagabend in Fahrtrichtung Mülheim für den Autoverkehr gesperrt. Nach Angaben der Stadt wurde bei einer planmäßigen Kontrolle ein Schaden festgestellt, der Auswirkungen auf die Lastverteilung der Brücke haben könnte.

Aus Sicherheitsgründen sei daher eine Sperrung notwendig, hieß es. Stadtbahnen, Fußgänger und Radfahrer könnten die Rheinbrücke aber weiterhin nutzen. In Fahrtrichtung Niehl bleibt die Brücke auch für Autos befahrbar, heißt es. In den kommenden Tagen soll nun eine zusätzliche Abstützung eingebaut werden. Fortsetzung folgt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Stadt Köln, Fotocredit: KNJ/Martina Uckermann

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert