Vor dem Kino-Start von „Sucide Squad“ sprechen die beiden Hollywood-Stars über das Einstudieren von Psychopathen-Rollen und fehlendes schauspielerisches Talent

Will Smith hat sich beim Dreh zu „Suicide Squad“ große Sorgen um seinen Schauspiel-Kollegen Jared Leto gemacht. „Ich hatte wirklich Angst, dass Jared aus dieser Rolle nicht mehr zurückkommt.“, sagte Smith kurz vor dem Kino-Start im Interview. „Jared hat sämtliche Barrieren des Anstands und der Kollegialität eingerissen. Wir haben ihn alle bis aufs Blut gehasst.“ Unter anderem hatte Leto, der in der Verfilmung des gleichnamigen Comics den psychopathischen „Joker“ spielt, seinen Filmpartnern lebendige Ratten und ein totes Schwein zugeschickt.

„Ich wurde schon lange vor Drehbeginn zum Joker.“, bestätigte Leto. „Er wurde für mich fast zu einer realen Person, zu einem delirierenden Schamanen.“ Diese Form der Hingabe begründet Jared Leto mit einem Mangel an eigenem schauspielerischem Talent. „Ganz egal, welche Rolle ich spiele: Ich muss mich immer voll und ganz reinhängen. Ich gehöre leider nicht zu den Genies, die ans Set kommen und dann aus dem Stand eine hervorragende Performance hinlegen können – ich muss mir meine Figur immer sehr mühsam erarbeiten.“

Will Smith, der in „Sucide Squad“ den Auftragskiller „Deadshot“ verkörpert, verschonte seine Schauspielkollegen zwar mit Präsenten, tauchte aber dennoch ganz tief in seine Rolle ein. „Ich habe mich ausführlich mit den psychologischen Aspekten auseinandergesetzt, die echte Serienkiller zu ihren unfassbaren Taten motivieren.“, erzählte Smith. „Die Frage ist ja nicht, wie jemand so krank sein kann, jemanden zu ermorden, sondern warum er Spaß daran hat. Mir darüber mehr Klarheit zu verschaffen, hat mir sehr dabei geholfen, ‚Deadshot‘ den richtigen Schliff zu geben.“

Trailer „Suicide Squad“:

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Quelle: Business Punk, Bildquelle: Image.net