Corona: Unterschiedliche Kopfschmerzen

Corona: Unterschiedliche Kopfschmerzen

Die Kopfschmerzen von COVID-19-Patienten in der Studie waren sehr heterogen und zeigten unterschiedliche Charakteristika. Die Autoren der Studie vermuten daher, dass den Kopfschmerzen verschiedene pathophysiologische Mechanismen zugrunde liegen. Kopfschmerzen gelten als mögliches Symptom bei COVID-19. Dabei zeigen Untersuchungen, dass die Kopfschmerzen nicht notwendigerweise mit Fieber einhergehen müssen. Eine Studie aus Spanien beschäftigte sich jetzt näher mit Kopfschmerzen bei medizinischen Fachkräften, die mit SARS-CoV-2 infiziert waren. Die Wissenschaftler untersuchten 112 infizierte medizinische Fachkräfte, die im Verlauf ihrer Erkrankung an Kopfschmerzen litten. 17,9 % der Befragten litten in der Vergangenheit an Migräne, 7,1 % an Spannungskopfschmerzen und ein Patient an Clusterkopfschmerzen.

Kopfschmerzen meist drückend

Die Kopfschmerzen während der COVID-19-Erkrankung traten etwa am dritten bis vierten Tag nach Einsetzen der Symptome ein und waren unabhängig von dem Auftreten von Fieber. 46 % der Patienten berichteten von hemicranialen Kopfschmerzen (einem anhaltenden, streng einseitigen Dauerkopfschmerz), 42,5 % von holocranialen Kopfschmerzen (Migräne) und 17,7 % von okzipitalen Kopfschmerzen (Spannungskopfschmerz). Die meisten Kopfschmerzen (80,4 %) wurden als drückend beschrieben. Patienten, die in der Vergangenheit an Migräne litten, berichteten signifikant häufiger von pulsierenden Kopfschmerzen als andere Patienten (20 % vs. 4,3 %). Etwa die Hälfte der Patienten berichteten davon, dass sich die Kopfschmerzen bei körperlicher Bewegung oder Kopfbewegungen verschlimmerten. Außerdem traten bei einigen Patienten Phonophobie, Photophobie, Osmophobie oder Übelkeit auf.

Die Kopfschmerzen von COVID-19-Patienten in der Studie waren sehr heterogen und zeigten unterschiedliche Charakteristika. Die Autoren der Studie vermuten daher, dass den Kopfschmerzen verschiedene pathophysiologische Mechanismen zugrunde liegen.

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: DeutschesGesundheitsPortal.de, Archivbild/Pexel

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