Fotos, Name, E-Mail-Adresse, Anschrift, Telefonnummer: Internetnutzer gehen damit oft viel zu sorglos um und wundern sich dann, wenn so genannte Cyberkriminelle sie abzocken. Fast jeder Zweite kann davon inzwischen ein Lied singen. Doch wie kann man dieses Problem in den Griff bekommen und sich vor Datenmissbrauch schützen?

 

Dank einer aktuellen Umfrage weiß Jochen Beck von der Computerhilfe der Telekom ganz genau, wie Internetkriminelle heutzutage zuschlagen. „Am häufigsten wurden Internetnutzer aller Altersgruppen von Viren, Trojanern oder Computerwürmern heimgesucht. Aber auch das so genannte Phishing, mit dem Internetkriminelle mithilfe gefälschter E-Mails oder Webseiten persönliche Daten stehlen, wie zum Beispiel Kontonummer und Passwort, kam oft vor. Vier Prozent der Befragten waren sogar schon einmal von Identitätsdiebstahl betroffen, wo sich beispielsweise jemand in Ihrem Namen bei Online-Shops anmeldet und Waren auf ihre Rechnung bestellt.“

 

Viele machen es den Gaunern allerdings auch sehr leicht, an ihre persönlichen Daten ranzukommen, indem sie überall im Netz bereitwillig ihren Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse preisgeben. Etwas mehr Vorsicht wäre hier durchaus angebracht: „Grundsätzlich sollte man bei der Weitergabe persönlicher Daten im Internet sehr zurückhaltend sein. Ansonsten gelten generelle Sicherheitstipps: Die Software sollte immer auf dem neuesten Stand sein, um Sicherheitslücken in Browser, Betriebssystem oder Virensoftware zu schließen. Internetnutzer sollten auf sichere Passwörter achten, diese regelmäßig wechseln und internetfähige Geräte damit schützen.“, rät Jochen Beck.

 

Laden Sie sich außerdem Daten und Software-Updates nur von vertrauenswürdigen Seiten der Hersteller herunter und… „…achten Sie außerdem darauf, dass das genutzte WLAN-Netzwerk mit dem aktuellen Verschlüsselungsstandard gesichert ist. Und last but not least: Posten Sie private Fotos und Informationen in sozialen Netzwerken nicht öffentlich.“

 

Wenn Sie diese Tipps beherzigen, machen Sie den Internetkriminellen das Leben schon mal deutlich schwerer. Sollten Sie sich trotzdem aber mal Viren, Trojaner oder Würmer einfangen, dann bitte nicht in Panik verfallen, sondern… „…versuchen, die möglichst schnell wieder loszuwerden. Die Mehrheit der Opfer von Internetkriminalität hat genau das übrigens laut unserer Umfrage auch getan. Die Jüngeren schafften das meistens allein, die über 50-Jährigen dagegen holten sich in der Regel Hilfe – von den Kindern, Freunden oder Experten, zum Beispiel von uns, der Computerhilfe der Telekom. Wir helfen Ihnen, damit Ihre internetfähigen Geräte gegen die Gefahren im Netz besser geschützt sind.“, verspricht Jochen Beck.

 

Mehr Sicherheitstipps und natürlich auch schnelle Hilfe, falls Sie sich doch mal Viren, Trojaner oder Würmer auf Ihren internetfähigen Geräten eingefangen haben, gibt’s im Netz unter: www.Telekom.de/Computerhilfe.

 

Quelle: Computerhilfe der Telekom, Archivbild