David Garrett zur Familienplanung – Kinder spielen bei ihm noch keine Geige

David Garrett zur Familienplanung – Kinder spielen bei ihm noch keine Geige

2018 hatte es für David Garrett ganz besonders in sich: Ein halbes Jahr lang hatte er wegen eines schweren Bandscheibenvorfalls absolutes Spielverbot – nicht einmal in die Hand nehmen durfte er seine Stradivari aus dem Jahr 1716. Sechs Monate in denen er ins Grübeln kommt: “Klar ist es belastend! Man denkt schon darüber nach: Wird das alles wieder? Und dann macht man sich Sorgen.”

Die Sorgen waren jedoch unbegründet, seit zwei Monaten ist die musikalische Zwangspause beendet. David Garrett ist wieder unterwegs, spielt Konzert um Konzert und arrangiert daneben neue Musik. Freizeit gibt es für den 38-Jährigen kaum – und wenn doch, wird sie intensiv genutzt: Das Interview  fand auf seinen ausdrücklichen Wunsch im Leipziger Zoo statt, spontan hat der Tierliebhaber (“Ich bin ein sehr naturverbundener Mensch”) dabei eine Patenschaft für drei Erdmännchen übernommen. Auch Kinder sind für den Frauenschwarm durchaus ein Thema – allerdings nicht aktuell: “Bei mir ist es schon so, dass ich immer noch nicht konkret an der Familienplanung dran bin. Aber ich glaub, dass man auch in einer emotional gefestigten Situation sein muss – und auch beruflich muss es besser passen als jetzt gerade.”

Wann es bei David Garrett passt, wird sich zeigen – wichtig ist ihm ganz besonders, dass er von seinem Umfeld in allen Lebenslagen intensiv unterstützt wird: “Bei der Gesundheit oder wenn’s mal nicht so gut läuft, dann kämpfe ich mich durch. Dafür habe ich meine Familie und meine Freunde, die helfen mir da durch. Ich bin zu hundert Prozent überzeugt, dass man immer mit einem offenen Herzen durchs Leben gehen muss. Auch wenn man mal schlechte Erfahrungen gemacht hat. Ich will nicht mit Vorurteilen durchs Leben gehen. Ich hab sicher viel gelernt in meinem Leben, aber diese schöne Grundnaivität, Menschen die Möglichkeit zu geben, mich kennenzulernen – die will ich nicht verlieren.”

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Brisant, Bildrechte: KNJ/Martina Uckermann

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