Digitale Infrastruktur an Kölner Schulen: Wir sind auf einem guten Weg!

Digitale Infrastruktur an Kölner Schulen: Wir sind auf einem guten Weg!

  • Köln hat als drittgrößter Schulträger Deutschlands schon heute nahezu alle rund 260 Schulen an das Glasfasernetz der NetCologne angeschlossen
  • Flächendeckende WLAN-Vernetzung und Gigabit-Ausbau der städtischen Schulen laufen weiter auf Hochtouren
  • In 2021 wurden 1.400 WLAN-Antennen installiert und 170 Schulen ins Gigabit-Zeitalter gehoben

Mit der Corona-Pandemie ist die Bedeutung der Digitalisierung an Schulen schlagartig in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Die Stadt Köln investiert bereits seit Jahren konsequent in den Ausbau der digitalen Infrastruktur und ist deutschlandweit führend, wenn es um die Vernetzung geht – bei rund 260 Schulen und der Verwaltung von 136.000 Schüler/Innen und 11.000 Lehrer/Innen eine Mammut-Aufgabe. Im Jahr 2021 konnten hier wichtige Meilensteine erzielt werden.

Glasfaser als Grundvoraussetzung für digitalen Unterricht
In Köln verfügen bereits seit Anfang 2019 nahezu alle rund 260 Schulen über einen direkten Glasfaseranschluss. Damit ist Köln führend. Der weitergehende Ausbau aller Schulen mit flächendeckendem WLAN und Gigabit-Geschwindigkeiten war darauf aufbauend bedarfsgerecht über einen Zeitraum von fünf Jahren geplant. „Durch die Corona-Pandemie mussten wir das Tempo für den Ausbau allerdings deutlich erhöhen“, erklärt NetCologne Geschäftsführer Timo von Lepel. NetCologne betreut sowohl den Infrastrukturausbau als auch die IT an allen Kölner Schulen zentral im Auftrag der Stadt.

Ausbau beschleunigen – wichtige Weichenstellungen
Um den gestiegenen Anforderungen an den Kölner Schulen gerecht zu werden, wurden bereits 2020 umfangreiche Maßnahmen eingeleitet: Die Support-Leistungen, die die Stadt Köln bei NetCologne beauftragt, wurden von 46.000 auf 80.000 Stunden p.a. ab 2021 erhöht. Im gleichen Zug hat NetCologne das an den Schulen in der Region zuständige Experten-Team von 65 auf 85 Mitarbeiter verstärkt. Und auch der Infrastruktur-Ausbau der Schulen vor Ort wird durch den Einsatz von externem Fachpersonal zusätzlich beschleunigt.

Robert Voigtsberger, Beigeordneter für Bildung, Jugend und Sport:
„Unser Ziel als Stadt ist es, die optimalen Voraussetzungen für digitales Lernen an den Kölner Schulen zu schaffen – und zwar dauerhaft. Wir reden hier nicht über einen Sprint, sondern über einen Langstreckenlauf, bei dem wir die Schulen konsequent auf ihrem Weg in die Digitalisierung begleiten, mit einer zukunftssicheren und leistungsstarken Infrastruktur, digitalen Endgeräten für Schüler*Innen und Lehrer*Innen und einer IT, die unsere Schulen bei der sicheren und zentralen Verwaltung ihrer Daten bestmöglich unterstützt.“

Fortschritte in der WLAN-Vernetzung
„Im letzten Jahr haben wir in puncto Ausbau viel geschafft“, sagt Timo von Lepel. Für den digitalen Unterricht in den Klassenzimmern sind inzwischen 256 Schulen flächendeckend mit leistungsstarken WLAN-Antennen ausgestattet. Pro Schule sind dabei bis zu 65 Antennen im Einsatz. Die weitere, dauerhafte Verdichtung des Schul-WLANs, wie auch die fortlaufende technische Erneuerung des WLAN Standards in den rund 260 Schulen, gehört für die nächsten Jahre zu einer permanenten und überaus wichtigen, zentralen Aufgabe. Die Bereitstellung der hierfür erforderlichen Ressourcen in einem überschaubaren zeitlichen Rahmen ist für alle Beteiligten eine sehr große Herausforderung. „Die Vernetzung jeder einzelnen Schule ist von den Anforderungen her ähnlich komplex, wie die eines mittelständischen Unternehmens – mit dem kleinen Unterschied, dass sich hier zum Schulgong alle Schülerinnen und Schüler zeitgleich einwählen“, erklärt von Lepel weiter. Insgesamt sind an den Kölner Schulen derzeit rund 6.400 WLAN-Antennen im Einsatz.

Gigabit-Ausbau läuft auf Hochtouren
Auch der Gigabit-Ausbau läuft weiter auf Hochtouren: Neben dem Glasfaseranschluss der einzelnen Schulen sind für die Gigabit-Anschlüsse zusätzliche Baumaßnahmen innerhalb der Schulgebäude selbst notwendig. Neue Glasfaserleitungen müssen von den DSLAMs in den Kellern bis zu den Serverräumen der jeweiligen Schulen verlegt werden. Aktuell verfügen bereits rund 230 Schulen über einen Gigabit-Anschluss – 170 Standorte wurden davon in 2021 ausgebaut. Der Abschluss der Ausbauarbeiten in allen Schulgebäuden, in denen die entsprechenden baulichen Voraussetzungen gegeben sind, ist bis Ende März vorgesehen. Die Gigabit-Anschlüsse für die Schülerinnen und Schüler werden den Schulen nach der Fertigstellung kostenfrei von NetCologne zur Verfügung gestellt.

50.000 schuleigene Tablets im Einsatz
Neben dem verstärkten Ausbau der Basis-Infrastruktur an den Schulen hat die Stadt seit Beginn der Corona Pandemie auch maßgeblich in die Anschaffung neuer Endgeräte investiert. Rund 34.000 iPads wurden für den Unterricht konfiguriert und sukzessive an die Schulen ausgeliefert. Die Geräte stehen, neben dem Einsatz in der Schule, auch den Schülerinnen und Schülern zur Verfügung, die keine eigenen Computer oder Laptops haben. Die Verteilung erfolgt im Zuge einer vorgelagerten Bedarfsabfrage nach eigenem Ermessen durch die jeweiligen Schulen. Aktuell sind in Köln knapp 39.000 Tablets für den Unterricht und 11.000 Geräte für Lehrer/Innen im Einsatz. Das durchgängige Management und die Wartung übernimmt NetCologne und unterstützt auch die Medienbeauftragten in den Schulen.

360° Grad Schul-IT
Damit die Schulen ihre eigenen Daten möglichst einfach verwalten können, bietet die Stadt über NetCologne zudem eine sichere und zentral steuerbare IT-Infrastruktur an. Dazu gehören:

  • Ein zentrales Identity Management, über das sich die Anmeldedaten der Schüler und Lehrer unkompliziert verwalten lassen und Dienste wie Microsoft 365, Lernplattformen wie Moodle oder Videokonferenzsysteme wie BigBlueButton einfach integriert werden können.
  • Eine zentrale und sichere Geräteverwaltung aus dem Rechenzentrum heraus inklusive regelmäßiger Software Updates für Betriebssysteme.
  • E-Mail und Cloud-Dienste, die eine sichere Kommunikation innerhalb des Schuluniversums ermöglichen.

Dadurch soll der Administrationsaufwand für die Medienbeauftragten an den Schulen so gering wie möglich gehalten werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Text – und Bildquelle: NetCologne, Fotocredit: NetCologne/Marius Becker

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