Festival der Religionen am 9. Juni 2019

Festival der Religionen am 9. Juni 2019

Vielseitiges Bühnenprogramm mit Markt der Vielfalt und interaktiven Workshops

In Köln leben rund 130 Religions- und Glaubensgemeinschaften aus aller Welt mit sehr vielfältigen und einzigartigen Kulturen. Menschen christlichen, jüdischen und muslimischen Glaubens stellen einen Großteil der Kölner Bevölkerung und sind durch ihre Institutionen, Gebetshäuser und Symbole allgegenwärtig. Viele andere, zahlenmäßig kleinere Religions- und Glaubensgemeinschaften sind in der Stadtgesellschaft weniger auffällig und nicht jeder Kölnerin und jedem Kölner bekannt. Oft begleiten sogar Berührungsängste die Begegnungen, finden Vorbehalte und Ausgrenzung ihren Platz.

Vor diesem Hintergrund veranstalten die Stadt Köln, vertreten durch die Stabsstelle Events und das Amt für Integration und Vielfalt und der gemeinnützige Verein Sommerblut e.V. in Kooperation mit der gemeinnützigen Initiative „Faiths In Tune“ und mit Unter-stützung des Kölner Rates der Religionen erstmals das „Kölner Festival der Religionen“. Das Festival findet am Pfingstsonntag, 9. Juni 2019, im Bürgerhaus Stollwerck statt. Schirmherrin der Veranstaltung ist Oberbürgermeisterin Henriette Reker.

Die kostenlose Veranstaltung orientiert sich an dem bereits in London, Wien und Berlin veranstalteten „Faiths In Tune – Festival der Religionen“. Das Programm reicht von einem vielseitigen Bühnenprogramm mit Musik und Tanz vieler verschiedener Religionsgemeinschaften über einen Markt der Vielfalt, inspirierende Kunst- und Wissensausstellungen, interaktive Workshops sowie ein buntes Mitmachangebot für Kinder. Ziel des Festivals ist, über Musik als universelles Medium den interreligiösen Dialog und Respekt zwischen Menschen aller kulturellen und religiösen Zugehörigkeiten in Köln zu fördern und damit Rechtspopulismus und Hass entgegenzuwirken.

Der in Köln einzigartige Reichtum der Kulturen hat nicht nur die Geschichte der Stadt geprägt. Köln ist eine Stadt der Migration. Sie ist auch für unsere Zukunft als eine tole-rante, weltoffene und urbane Stadt ein großer Gewinn. Der in 2006 gegründete Rat der Religionen steht für diese Werte ein: für die Akzeptanz unterschiedlicher Lebensentwür-fe und für die gegenseitige Wertschätzung als wesentliche Grundlage für die fortlaufen-de Aushandlung eines friedlichen Zusammenlebens. Seine Mitglieder kommen aus verschiedenen Religions- und Glaubensgemeinschaften und stärken nach ihren Kräften ein vielfältiges und friedliches Zusammenleben aller Menschen, die hier leben.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker: „In Zusammenarbeit mit dem Rat der Religionen ist auch das einzigartige Kölner Festival der Religionen entstanden. Bei seiner ersten Auflage können wir gemeinsam die Freude an der Musik als weltweit allgemein
verständliches Sprachrohr und universelles Medium erleben. Wir bauen gemeinsam
Brücken über die Musik, den interreligiösen Dialog und lernen gemeinsame Wurzeln
kennen.“

„Der gemeinsame Austausch, das sich Kennenlernen und Begegnen, ist in allen Religions- und Glaubensgemeinschaften verankert. Das Festival der Religionen in diesem Jahr mitunterstützen zu können, ist ein guter Weg, unsere vielfaltige Religions- und Glaubenslandschaft hier in Köln greifbar und anschaulicher zu machen“, so Rabeya Müller vom Rat der Religionen.

Rolf Emmerich, Veranstalter des Festivals der Religionen: „Sommerblut als inklusives Kulturfestival in Köln geht es darum, auf der Bühne unterschiedliche Lebensrealitäten darzustellen und sie damit zu verändern. Das geschieht auch durch die vielen unter-schiedlichen Kulturbeiträge der Religionsgemeinschaften beim Festival der Religionen in Köln.“

Weitere Informationen zum Festival unter: https://www.faithsintune.org/copy-of-koeln-festival-2019-de

 

 

 

 

 

 

 

 

Text – und Bildquelle: Stadt Köln

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