Hardy Krüger Jr.: „Papa, Du warst ein echter Glückspilz“

Hardy Krüger Jr.: „Papa, Du warst ein echter Glückspilz“

Vorige Woche starb Schauspiellegende Hardy Krüger im Alter von 93 Jahren. Zu seinem Sohn Hardy Krüger Jr., 53, hatte er seit Jahren kaum Kontakt. Nun zeigt er sich versöhnlich: „Mein Vater hat sich für den Beruf – für seinen Traum – entschieden und hat den Mensch gefunden, der ihn so sein ließ, wie er war. Und wer wäre ich, wenn ich diesem geliebten Menschen sein Glück nicht gönnen würde. Gefühle wie Neid, Groll oder Wut sind mir fern. Ja, natürlich habe ich mir als Kind gewünscht, mein Vater wäre öfters da gewesen. Aber ich freue mich darüber, was für ein bewegtes, intensives Leben er führen konnte. Papa, Du warst ein echter „Glückspilz“. 

Hardy Krüger junior wurde als Sohn des Schauspielers und Schriftstellers Hardy Krüger (1928–2022) und der italienischen Malerin Francesca Marazzi im Mai 1968 im schweizerischen Lugano geboren. Bald nach seiner Geburt zog es den Vater mit seiner Familie nach Tansania, wo sie auf einer Farm lebten, die als Kulisse für den Krüger-Film Hatari! gedient hatte. Seine Schulzeit verbrachte Hardy Krüger jr. auf einer internationalen Schule in Deutschland. Nach einer Ausbildung zum Bartender nahm er ab 1989 Schauspielunterricht in Los Angeles. Nebenbei arbeitete er für amerikanische Fernsehshows. In einem Bericht in Volle Kanne des ZDF erklärte Hardy Krüger jr., er habe eine Ausbildung als Koch abgeschlossen.

Nach seinem Abschluss 1991 startete Krüger jr. seine Karriere in Deutschland mit der ARD-Serie Nicht von schlechten Eltern und mit der Hauptrolle in Gegen den Wind. Seither war er in mehreren internationalen Produktionen zu sehen wie Du gehörst mir! (1999) und Asterix und Obelix gegen Caesar (ebenfalls 1999) in Frankreich. 2001 war er in Ulrich Königs Marlene-Faro-Romanverfilmung Frauen, die Prosecco trinken an der Seite von Tina Ruland als Fotoreporter und Gleitschirmflieger Jonas Schmidt in der Hauptrolle zu sehen. Eine weitere Hauptrolle spielte er 2004 in dem Geschichtsepos Stauffenberg, das mit dem Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie „Bester Film“ ausgezeichnet wurde. Von 2006 bis 2013 war er als Förster Stefan Leitner Nachfolger von Christian Wolff in der ZDF-Fernsehserie Forsthaus Falkenau.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Gala/Wikipedia, Fotocredit: Hardy Krüger jr./Instagram

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