Seine größten Erfolge feierte Jay Khan (34) mit der Band „US5“. Er und Lena Gercke waren von 2006 bis 2009 ein Traumpaar. Es lief wie im Bilderbuch. Jetzt spricht der Sänger über seine schwersten Zeiten nach dem Band-Aus und dem Ende seiner Beziehung.

 

Eben war ich noch Leadsänger – dann plötzlich ein Niemand

Durch die Veränderungen litt Jay Khan an Depressionen, ließ sich monatelang psychologisch behandeln. „Es war hart für mich, zu begreifen, dass es bei mir nicht wie bei einem Justin Timberlake lief, der nach dem Band-Ende von ‚N SYNC fortwährend Musik machen konnte. Eben war ich noch Leadsänger einer weltweit erfolgreichen Band. Dann plötzlich ein Niemand. So was ist nicht einfach.“, gesteht der ehemalige Popstar.

 

Ich begriff, dass ich mich in einer depressiven Identitätskrise befand

Jay Khan fiel in ein tiefes Loch. „Ich hing sehr viel zu Hause rum, schlief ständig. Ich hatte ein Gefühl, nutzlos zu sein, keine Perspektive zu haben. Aber ehe ich begriff, dass ich mich in einer depressiven Identitätskrise befand, war ich mittendrin.“ Um nicht ganz in Vergessenheit zu geraten, nahm er das Angebot von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ an. „Ich hatte nicht die Stärke, das abzulehnen. Doch als ich rauskam und einen Shitstorm erntete, verfiel ich wieder in den gleichen Zustand wie vorher – nur schlimmer.“

 

Nach einigen Sitzungen bin ich im Flur unter Tränen zusammengebrochen

Die Zeit danach war noch schwerer. „Ich war zu dieser Zeit ein Wrack. Eine Freundin besuchte mich und war so entsetzt, dass sie mir einen Therapieplatz besorgte.“ Ein halbes Jahr lang ließ sich der gebürtige Londoner regelmäßig behandeln. „Nach einigen Sitzungen bin ich im Flur unter Tränen zusammengebrochen. Es gab vieles, das einfach mal raus musste.“, gesteht der ehemalige Boyband-Star. Für die Zukunft wünscht er sich nur eines: „Ich bin seit zwei Jahren Single. Mit meiner nächsten Freundin würde ich gern eine Familie gründen. Ich möchte schon noch Vater werden, bevor ich 40 bin.“

 

 

Quelle: Closer, Bildrechte. Jay Khan/Facebook