Um mit Kindern über den nachhaltigen Umweltschutz ins Gespräch zu kommen, hat die KJA Köln eine Umweltbox entwickelt. Die spielerischen Inhalte sensibilisieren und schaffen einen kindgerechten Blick auf die Themen Mülltrennung, regionale und saisonale Lebensmittel. 25 Boxen gehen nun in die Jugendhilfeeinrichtungen. Die Kinder der OGS Baadenberger Straße haben die Box ausprobiert und präsentiert. 

Die neue Umweltbox soll dazu beitragen, dass Kinder zwischen sechs und 12 Jahren spielerisch mit den Themen Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltschutz in Kontakt treten. Sie enthält beispielhaft Spiele zur „Mülltrennung“, zu „saisonalen Waren“ und zum „Klimaschutz“. Zudem hält sie kindgerechte Bastel- und Arbeitsvorschläge, Do-It-Yourself-Anleitungen oder ein eigens kreiertes Memory bereit. Eine dazugehörige Webseite bietet den Kindern und Mitarbeitenden des Jugendhilfeträgers die Gelegenheit, durch die Darstellung eigener Erfahrungen oder einen Ideenaustausch die Box aktuell zu halten. Die aufwändigen Holzarbeiten wurden im Kölner Jugendwerkzentrums (KJWZ) gefertigt.

„Umweltschutz fängt bei uns in der OGS schon bei den Kleinen an“, berichtet Anja Abel, pädagogische Leitung der OGS Baadenberger Str. „Zurzeit ist der totale Renner das Spiel „Mülltrennung“ wo die Kinder auch vieles Neues gelernt haben. Aber auch die praktischen Dinge wollen die Kinder nun alle ausprobieren.“ „Das Spiel „Mülltrennung“ hat mir besonders viel Spaß gemacht“, freut sich Helen. „Weil man sich da Karten anschaut und dann entscheiden muss, was in welche Mülltonne kommt. Für mich ist es wichtig, sich für den Umweltschutz einzusetzen, weil es sonst irgendwann keine Bäume mehr geben wird. Und dann können wir nicht mehr so gut hier leben“, sagt die sieben jährige Schülerin. Die Umweltbox wurde gefördert durch die Stiftung der Volksbank Köln Bonn eG – miteinander füreinander, „natürlich nachhaltig“.

Die Inhalte zur Umweltbox stehen auf www.kja-koeln.de zum Download bereit, um die Box nachzustellen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Text – und Bildquelle: Katholische Jugendagentur Köln gGmbH (KJA Köln)