• NetCologne treibt Glasfaserausbau weiter voran
  • 2022 wurden bisher weitere 1.000 Wohn- und 130 Gewerbeeinheiten in Köln von NetCologne ans Glasfasernetz angeschlossen
  • Bauarbeiten punktuell über das gesamte Stadtgebiet verteilt

 

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Maschinen miteinander über das Internet verbinden und steuern: Der Bedarf für ein schnelles und leistungsfähiges Internet steigt kontinuierlich. Drei von vier Kölnerinnen, Kölnern sowie Unternehmen in der Stadt können dafür schon heute auf das Glasfasernetz von NetCologne zugreifen. Bis 2025 soll Köln laut Masterplan der Stadt flächendeckend über Glasfasernetz mit Gigabit-Geschwindigkeiten verfügen. Ein Mix aus Breitbandförderung und Eigenausbau ist hier der Schlüssel.

„Mit über 29.000 verlegten Kilometern in der Stadt und der Region entspricht unser Glasfasernetz einer Strecke von Köln bis Australien und wieder zurück. Damit bieten wir in Köln bereits jetzt das mit Abstand dichteste Glasfasernetz. Unser Ziel ist es, perspektivisch allen Kölnerinnen und Kölnern Glasfaser-Internet anzubieten“, sagt Timo von Lepel, Geschäftsführer der NetCologne. Mit dem jetzt abgeschlossenen Ausbau am Alter Markt und dem Areal rund um die Kirche Groß St. Martin sind in diesem Jahr in Köln weitere 1.000 Haushalte und 130 Gewerbetreibende ans Glasfasernetz angeschlossen worden.

Köln auf Platz 4 der digitalen Städte

Die im Juli 2022 beschlossene Gigabitstrategie der Bundesregierung setzt als Ziel, 50 Prozent der Haushalte und Unternehmen in Deutschland bis 2025 über Glasfaser an das Internet anzuschließen. Köln liegt mit dem Netz von NetCologne, das schon heute über 72 Prozent der Kölnerinnen und Kölner erreicht, deutlich vor diesem Ziel. Im aktuellen „Smart City“-Ranking des Branchenverbands Bitkom liegt Köln im Vergleich mit anderen deutschen Städten in diesem Jahr auf Platz vier von insgesamt 81 Städten.

Hinter der Idee der „Smart City“ verbergen sich verschiedene Anwendungen, mit denen das Leben in der Stadt einfacher und nachhaltiger gestaltet werden kann. Das dafür von NetCologne in diesem Jahr zusätzlich eingerichtete LoRaWAN-Netz in Kooperation mit der Stadt ermöglicht es, dass zum Beispiel Parksensoren, Temperatur- oder Bewegungsmelder Daten zur weiteren Verwendung erfassen und die Informationen daraus für neue Dienstleistungen nutzbar werden.

Fördergelder unterstützen Teil des Glasfaser-Ausbaus

Im Zuge eines Ausschreibungsverfahrens der Stadt Köln hatte NetCologne im Frühjahr den Zuschlag für den geförderten Ausbau von bisher schlecht versorgten Adressen, sogenannte „weiße Flecken“, mit Glasfasernetz erhalten. Die Fördersumme für das Projekt beläuft sich auf insgesamt 33 Millionen Euro, wobei 50 Prozent vom Bund, 40 Prozent vom Land NRW und zehn Prozent (3,3 Mio. Euro) von der Stadt selbst getragen werden. Das Gesamtinvestitionsvolumen für den Glasfaserausbau in Köln liegt mit dem von NetCologne selbst getragenen Ausbau damit bei 42 Millionen Euro.

Zu den geförderten Adressen schließt NetCologne in Eigenregie regelmäßig auch Nachbarschaftsgebäude entlang der neu entstehenden Glasfasertrassen an. Insgesamt werden dadurch bis 2025 zusätzlich 17.800 Haushalte von Gigabit-Geschwindigkeiten profitieren können. Der Abschluss des Ausbaus im Rahmen der Fördervorgaben erfolgt bis zum Sommer 2025. Als nächstes starten die Ausbauarbeiten in Köln-Dellbrück.

Eigentümer profitieren von Glasfaseranschlüssen

Die Eigentümer der Haushalte und Gewerbe, die vom geförderten Ausbau profitieren, werden individuell von der Stadt Köln und NetCologne angeschrieben und erhalten umfassende Informationen zum geplanten Ausbau. Damit die Gebäude mit Glasfaser angeschlossen werden können, müssen die Eigentümer im ersten Schritt eine Einverständniserklärung abgeben, da die Ausbauarbeiten nicht nur im öffentlichen Raum, sondern auch auf den Privatgrundstücken erfolgen werden. Der Breitbandausbau ist für die Eigentümer kostenneutral. „Viele Eigentümer erkennen die Vorteile von schnellem Glasfasernetz und freuen sich über den Anschluss. Denn in Zukunft wird der Anschluss eines Hauses am Glasfasernetz weiter an Bedeutung gewinnen und den Wert einer Immobilie mitbestimmen“, zeigt sich Timo von Lepel überzeugt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Text – und Bildquelle: NetCologne, Fotocredit: NetCologne/Marius Becker