Er ist lustig, wandelbar, unkonventionell und ein absoluter Profi. Bjarne Mädel verkörperte in einigen Rollen den schusseligen Nerd, wie in der Rolle des Ernie in „Stromberg“ oder als naiver Dorfpolizist Dietmar in „Mord mit Aussicht“. Dann gibt es noch die Figur des Heiko „Schotty“ Schotte in der Serie „Der Tatortreiniger“, wo er gerne mal den Macho raushängen lässt. Und das hat sich gelohnt, denn für seine Darstellung erhielt er 2012 den begehrten Grimme Preis. Es ist verwunderlich, wie viele ihn trotzdem mit seinen Rollen verwechseln. Bjarne Mädel ist kein Nerd und auch kein Tatortreiniger – Bjarne Mädel ist Schauspieler! Wenn man seine Karriere zurückverfolgt ist es erstaunlich, was dieser Mann schon alles gemacht hat.

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Er ist zweifelsohne ein Arbeitstier, dreht einen Film nach dem anderen und zeigt sein ganzes Spektrum an Können. In „24 Wochen“ spielt er einen verzweifelten Ehemann, der mit seiner Frau eine Entscheidung treffen muss, als sie erfahren, dass ihr Kind behindert zur Welt kommen wird (Regie Anne Zohra Berrached). In „1000 Arten den Regen zu beschreiben“ unter der Regie von Isabel Prahl verkörpert er einen Familienvater, der sich plötzlich mit dem „Hikikomori“ Syndrom (deutsch Rückzug, Anm. d. Red.) an dem sein Sohn leidet, auseinander setzen muss (KNJ berichtete). Er ist mal Pirat, mal der Schussel vom Dienst und mal berührt er die Menschen in dramatischen Rollen. Bjarne Mädel ist ein erstklassiger Schauspieler, von dem wir noch sehr viel hören und sehen werden. Ich habe ihn in Köln im Kulturbunker getroffen, ein bisschen geplaudert und sehr viel gelacht:

Das Interview:

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Bjarne Mädel grüßt seine Fans:

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Text – und Bildquelle: KNJ, Musik: Marcel Uckermann