Blumen sind der Renner, Haushaltsgeräte tabu

Muttertag steht vor der Tür – und die Geschenkeindustrie kann sich freuen: Rund 80 Prozent der Deutschen bereiten ihrer Mama am 08. Mai eine Freude mit einem Geschenk. Das ergibt eine aktuelle, bevölkerungsrepräsentative Umfrage der norisbank mit rund 1.000 Teilnehmern. Bei ihrer Geschenkewahl sind die Deutschen jedoch eher konservativ: Mehr als die Hälfte (56 Prozent) lässt das Mutterherz mit einem Strauß Blumen höher schlagen, fast ein Drittel (28 Prozent) verbringt Zeit mit Mama etwa bei einem gemeinsamen Essen und rund jeder Vierte (27 Prozent) greift auf Pralinen und Schokolade zurück. Damit punkten vor allem Geschenke, die spontan und schnell verfügbar sind – ohne dabei viel Geld ausgeben zu müssen. Denn bei der Präsentewahl sind die Deutschen nur verhalten spendabel: Fast die Hälfte (46 Prozent) investiert 10 bis 25 Euro in ein Geschenk, 9 Prozent bleiben sogar unter 10 Euro. Nur zwei von hundert Deutschen greifen richtig tief in die Tasche und investieren zum Muttertag mehr als 100 Euro.  Wer Mama nicht verärgern möchte, sollte laut Umfrage unbedingt auf Mitbringsel rund um die Küche verzichten: Für 60 Prozent der Deutschen sind Küchen- und Haushaltsgeräte als Muttertagsgeschenk tabu. Auch mit einem Kochbuch macht man sich eher unbeliebt, findet jeder Zweite (49 Prozent). Ähnliches gilt laut Umfrage für Kosmetika (33 Prozent) und einfallslose Warengutscheine für den Einzelhandel (18 Prozent).

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Muttertag kommt gleich hinter Geburtstag und Hochzeit

Die norisbank-Umfrage zeigt: Der Muttertag steht als Geschenketag bei den Deutschen nach wie vor hoch im Kurs. Weihnachten ausgenommen, machen 79 Prozent ihren Liebsten besonders gerne zum Geburtstag ein Präsent. Besondere Feiern wie Taufe, Abitur oder Hochzeit folgen auf Platz zwei mit 37 Prozent – dicht gefolgt vom Ehrentag für Mama (27 Prozent). Der Verlierer unter den Geschenkanlässen ist laut Umfrage der Valentinstag. Trotz großer Aufmerksamkeit in Werbung und Handel ist er nur für 21 Prozent der Befragten ein gern genommener Anlass für ein Präsent. Dabei verschenken Männer mit 27 Prozent deutlich öfter etwas zum „Tag der Liebenden“ als Frauen (17 Prozent). Auch das Alter spielt eine Rolle: Vor allem 18- bis 34-Jährige (27 Prozent) nutzen diesen Tag für eine kleine Aufmerksamkeit. Mit zunehmendem Alter verliert der Valentinstag mehr und mehr an Bedeutung: Unter den 50- bis 69-Jährigen beschenken nur noch 16 Prozent ihren Lebenspartner an diesem besonderen Tag.

 

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Andere Anlässe spielen in Deutschland kaum eine Rolle: Nur die Wenigsten verschenken etwas zum Vatertag (6 Prozent), zum Weltfrauentag (2 Prozent) oder Weltmännertag (1 Prozent). Mehr als ein Drittel (36 Prozent) kann ganz auf feste Geschenkanlässe verzichten und überrascht Familie und Freunde am liebsten spontan.

 

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Quelle: Norisbank GmbH, Archivbilder