Neue Förderschwerpunkte für die Popkultur

Neue Förderschwerpunkte für die Popkultur

Kulturamt unterstützt Produktionen, Sonderprojekte und Exportaktivitäten

 

Der Rat der Stadt Köln hat das Budget des Kulturamtes für die Förderung der freien Szene ab 2017 um 1 Million Euro aufgestockt. Dies macht auch die Umsetzung neuer Förderschwerpunkte in der Sparte Popkultur möglich. Das 2016 verabschiedete Popkulturförderkonzept sieht als neue Schwerpunkte die Förderung von Produktionen und Sonderprojekten sowie unter dem Stichwort „Cologne Music Export“ die Unterstützung von Exportaktivitäten von Kölner Künstlerinnen und Künstlern der Popkultur vor. Für das Haushaltsjahr 2017 stehen erstmals Mittel in Höhe von insgesamt 85.000 Euro zur Verfügung.

 

Interessierte können sich ab sofort für eine Projektförderung beim Kulturamt bewerben. Frist zur Einreichung von Projektanträgen ist der 24. März 2017. Weitere Informationen zur Antragsstellung sowie das nötige Formular sind im Internet unter www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/kultur/kulturfoerderung/popkultur abrufbar.

 

Um Mittel aus dem Fördertopf für Produktionen und Sonderprojekte können sich Musikerinnen und Musiker, Produzentinnen und Produzenten oder Labels und weitere Kollektive aus Köln bewerben. Die Förderung ist für Produktionen gedacht, die wichtige erste Schritte in der künstlerischen Entwicklung untermauern, mit einem bestimmten Ereignis oder Anlass in Zusammenhang stehen, künstlerisch hochwertig, in der Herstellung besonders aufwendig oder in besonderer Weise geeignet sind, die musikalische Vielfalt und Qualität am Standort Köln zu präsentieren und zu kommunizieren. Als förderungswürdige Sonderprojekte gilt die Umsetzung besonderer musikalischer Konzepte oder die Entwicklung neuartiger Präsentationsformen. Die Antragshöhe darf 10.000 Euro nicht überschreiten.

 

Im Schwerpunkt „Cologne Music Export“ können Musikerinnen und Musiker oder sonstige Akteure der Popkultur eine Förderung ihrer Aktivitäten im Ausland beantragen. Dies ist immer dann möglich, wenn diese Aktivitäten die künstlerische Entwicklung stärken oder in besonderer Weise den Popkultur-Standort Köln repräsentieren. Die Antragshöhe ist auf 5.000 Euro pro Projekt begrenzt.

 

Mit den Fördermitteln will das Kulturamt die künstlerische Qualität und den Popkultur-Standort Köln stärken. „Durch die Umsetzung dieser Schwerpunkte aus dem Popkulturförderkonzept wird die Bandbreite der städtischen Unterstützung für die Popkultur um eine wichtige Facette erweitert – die direkte Förderung von Künstlerinnen und Künstlern.“, freut sich Kulturamtsleiterin Barbara Foerster.

 

 

 

Quelle: Stadt Köln, Archivbild

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