Roulette boomt auch im Westen der Republik. Anhänger des klassischen Casino-Spiels aus Köln müssen zur Zeit jedoch einen etwas weiteren Weg auf sich nehmen, um ihr Hobby zu genießen. Solange die neue Spielbank noch nicht gebaut ist, lohnt sich für sie der Weg zum großen Spiel nach Bad Neuenahr, welches innerhalb von etwa 40 Minuten mit dem Auto zu erreichen ist. Im klassischen Ambiente der nach dem Zweiten Weltkrieg eröffneten und im ehemaligen Kurhaus der Stadt beheimateten Spielbank können Spiel-Fans auf zwei Etagen das klassische Casino-Spiel genießen, oder den Einsatz an einem von rund 140 modernen Spielautomaten wagen. Im klassischen Saal werden vier Roulette-Tische, zwei Blackjack-Tische und drei Poker-Tische angeboten. Für eine Pause oder den Hunger zwischendurch bieten sich die Bar und das Casino-Restaurant mit Snacks und erlesenen Speisen an.
In 2018 sollen die Bauarbeiten am neuen Kölner Casino schließlich beginnen. Wenn das neue Casino am Ottoplatz in Deutz erst einmal gebaut ist, wird es ersten Angaben zufolge gleich zu den besucher- und umsatzstärksten Etablissements in Deutschland gehören. Demnach rechnen die staatlichen Betreiber von Westspiel nach der Eröffnung 2021 mit bis zu 400.000 Gästen jährlich. Die bisher größte Spielbank des Landes in Duisburg zieht aktuell 300.000 Besucher im Jahr an. Dies machte das Casino der Ruhrmetropole gemessen an den Besucherzahlen 2015 zur größten Spielbank Deutschlands.

Roulette spielen mit System
Wer nicht so lange warten möchte und trotzdem das klassische Casino-Spiel genießen möchte, der kann dies selbstverständlich online tun. Dort gibt es die Möglichkeit, bei Roulette und Co. seinen Einsatz zu wagen. Gewiefte Roulette-Spieler wissen dabei um die Bedeutung des Zufalls beim dem klassischen Casino-Spiel und setzen deshalb gerne auf die unterschiedlichsten Wettstrategien, um ihre Roulette Gewinnchancen zu erhöhen. Allerdings sollte man tunlichst die Finger von Systemen a la ”jedes Mal den Einsatz verdoppeln” lassen. Spätestens nach einigen Niederlagen und der Frage, ob man nun wirklich 500 Euro auf rot setzen soll, wo die Chance auf grün und die Null doch erneut bei leicht über 50 Prozent liegt, sollte dieses System gedanklich hinterfragt werden. Auch augenscheinlich ausgeklügelte Zahlensysteme bringen bei dem von reinem Zufall gelenkten Spiel nichts.
Kenner des Spiels wissen dies und setzen deshalb auf die Strategie der Verlustminimierung. Wer auf rot/schwarz, gerade/ungerade oder hoch/niedrig setzt, bekommt über die Dauer den im Vergleich höchsten Anteil seines Einsatzes zurück. Natürlich sollte der Spieler den Tisch mit einem Rad mit einer einzigen Null dem mit einer Doppelnull vorziehen. Liegt der Hausvorteil des Casinos bei Ersterem bei 2,70 Prozent, so erhöht er sich beim Rad mit einer Doppelnull auf über 5 Prozent. Dieses Geschenk an die Spielbank sollte man tunlichst vermeiden.
Eine zumindest grobe Kenntnis der Gewinnwahrscheinlichkeiten im Roulette ist in jedem Fall hilfreich. Spieler, die ihre Chancen kennen, werden über die Dauer bessere Ergebnisse erzielen und das Spiel mehr genießen können. Wem es also um den kurzweiligen Zeitvertreib geht und wer gleichzeitig einkalkuliert, den Tisch auch mit einem Verlust zu verlassen, der kann eine Menge Spaß haben – der sich natürlich erhöht, wenn zudem das nötige Kleingeld vorhanden ist. Denn eine ganze wichtige Voraussetzung für Roulette ist: Stets für das Spielen nur „Spielgeld“ verwenden, welches nicht für andere Zwecke benötigt wird und deshalb gern auch mal auch „verzockt“ werden kann. Wer darüber hinaus mit Muße und Geduld seine Einsätze plant und sich nicht über jede gefallene falsche Zahl ärgert, bewahrt leichter die Ruhe, was gut vor spontanen Fehlentscheidungen schützt.

 

Quelle: Pixabay