Sie hatte einen Kaiserschnitt

Sabrina Mockenhaupt, 39, ist überglücklich. Am 27. Mai kam ihre süße Tochter Ruby zur Welt. Auf Instagram postete die Langstreckenläuferin ein erstes Foto von einem kleinen Füßchen und teilte ihren Followern ihr großes Glück mit. Doch ein paar Tage nach dieser erfreulichen Nachricht, findet „Mocki“ die Kraft, auch über negative Momente der Geburt zu schreiben. Sie hatte einen Kaiserschnitt.

Sabrina Mockenhaupt über ihre Enttäuschung

„Das Herz einer Hebamme blutet immer, wenn eine Geburt am Ende doch im OP endet! Die Worte unserer wunderbaren Hebamme mit dem schönen Spruch ‚Der Mensch denkt, Gott lenkt!‘ und während ich diese Zeilen schreibe, kommen in mir wieder ganz viele Emotionen hoch und vor allem Tränen“, beginnt Sabrina Mockenhaupt ihren Post und informiert dann weiter:

„Tränen des Glücks, dass wir am 27.05.20 morgens um 3:25h endlich unser kleines Wunder vor allem gesund und munter in den Armen halten konnten. So lange haben wir auf Dich gewartet, liebe Ruby! Aber auch Tränen der Enttäuschung, dass ich ihr keine normale Geburt schenken konnte und wir uns 25 Stunden nach dem Blasensprung und ewiger Zeit in den Wehen für einen Kaiserschnitt entscheiden mussten.“

„Irgendwann ging es um Ruby und nicht um unsere Wunschgeburt“

Doch warum konnte Sabrina keine normale Geburt erleben, die sich wohl jede Mutter für sich und ihr Kind so sehr wünscht? „Mocki“ erklärt: „Rubys Köpfchen lag etwas schepp und schaffte die letzten Meter einfach nicht. Und glaubt nicht, dass wir nicht alles versucht haben, aber ich will jetzt dazu vorerst nicht mehr ins Detail gehen. An meinem roten Auge könnt Ihr sehen, dass ich mir echt alles rausgepresst und alles gegeben habe, da wurde ich schon zur Löwenmami! Die Hebamme hat mir zwei Tage später gesagt, dass sie noch nie solch eine Kämpferin erlebt habe und auch sie wollte nicht aufgeben, aber irgendwann ging es um Ruby und nicht um unsere Wunschgeburt.“ Wir gratulieren Sabrina und wünschen alles Gute.

 

https://www.instagram.com/sabrinamockenhauptofficial/?hl=de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Text – und Bildquelle: Sabrina Mockenhaupt, Foto: Instagram