So kommen Schwangere besser durch die Sommerhitze

So kommen Schwangere besser durch die Sommerhitze

Sommer, Sonne und Babybauch – wenn die Temperaturen steigen, kann´s für schwangere Frauen ganz schön anstrengend werden. Da hilft es, einen Gang zurückzuschalten. Hier gibt es Tipps, wie Schwangere leichter durch die Hitze kommen.

Mittagssonne und Hitze belasten den Kreislauf

Besonders wichtig ist es, die empfindliche Haut zu schützen. Also: lange Sonnenaufenthalte meiden und Cremes oder Lotions verwenden, die einen Lichtschutzfaktor von mindestens 50 sowie einen Filter haben, der sowohl UV-A- als auch UV-B-Strahlen abhält. Ein Hut hilft, Gesicht, Dekolleté und Nacken zu beschatten. Ohnehin sollte man die pralle Sonne meiden. „In der Regel spürt man als Schwangere schnell, dass Mittagssonne und Hitze den Kreislauf belasten. Dann lieber im Halbschatten bleiben oder drinnen. Dort ist es kühler und die Ozonbelastung geringer“, erklärt Dr. Maike Manz, Leitende Oberärztin der Geburtshilfe am Klinikum Darmstadt. Wer es insgesamt ruhiger angehen lässt, tut auch seinem Baby etwas Gutes. Tipp: Kühlen Sie sich öfter mal ab. Hilfreich: eine lauwarme Dusche, feuchte Tücher auf Nacken und Stirn, ein kühles Fußbad oder kühles Wasser über die Unterarme laufen lassen.

Ein Besuch im Freibad ist ideal

Übrigens: Auf Sport und Bewegung müssen Schwangere nicht verzichten, sagt Dr. Maike Manz: „Machen Sie, was Ihnen guttut, außer Arzt, Ärztin oder Hebamme haben Gründe, Ihnen abzuraten.“ Moderate Bewegung, vorzugsweise in den kühleren Morgen- oder Abendstunden, bringt den Kreislauf in Schwung, pustet Müdigkeit und Schlappheit hinweg. Dabei sollte man unterwegs trinken und hin und wieder ein Päuschen einlegen. Ein Besuch im Freibad sei ideal, so Frauenärztin und Geburtshelferin Dr. Manz: „Beim Schwimmen sind Bänder und Gelenke entlastet, das Wasser gibt Auftrieb, und sein Gegendruck massiert das Gewebe leicht.“ Schwimmen hilft zudem, Flüssigkeit aus dem Gewebe zu schleusen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Apotheken Umschau, Archivbild/Pexels

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