Aktionswoche „Aufräumen in den Veedeln“ vom 21. bis 25. November

Im Rahmen einer stadtweiten Aktionswoche „Aufräumen in den Veedeln“ identifizieren, dokumentieren und entfernen Mitarbeitende des Ordnungsamtes der Stadt Köln und der Abfallwirtschaftsbetriebe Köln (AWB) vom 21. bis 25. November 2022 Schrottfahrräder. Fahrradabstellanlagen sollen nicht unnötig blockiert werden und der öffentliche Raum soll möglichst barrierefrei sein und aufgeräumt wirken.Die Stadt Köln und die AWB bitten Fahrradbesitzer*innen, den Zustand ihrer im öffentlichen Straßenland abgestellten Zweiräder zu prüfen und wenn nötig nachzubessern, damit ihr Zweirad nicht fälschlich beklebt oder abgeholt wird.Ein im öffentlichen Raum abgestelltes Fahrrad wird als Schrottfahrrad angesehen, wenn es nicht mehr verkehrstauglich ist. Merkmale dafür sind platte Reifen, ein deformierter oder fehlender Vorder- oder Hinterreifen, ein fehlender oder verbogener Lenker, defekte Bremsen, ein fehlender Sattel, verrostete oder defekte Ketten, fehlende Beleuchtung oder ein beschädigter Rahmen.Kölner*innen können Schrottfahrräder melden: per Online-Formular über https://sags-uns.stadt-koeln.de, über die gleichnamige App und beim Bürgertelefon der Stadt Köln. Mitarbeitende des Ordnungsdienstes prüfen diese Meldungen. Je nach Zustand des Rades bekleben sie es bei geringen Mängeln mit einem Zettel, der auf eine vierwöchige Nachbesserungsfrist hinweist, oder bei erheblichen Mängeln mit einem Zettel, der die Entfernung aus dem öffentlichen Raum ankündigt. Die Schrottfahrräder entfernt das Ordnungsamt dann gemeinsam mit der AWB GmbH und bringt sie zum Umweltzentrum Köln, einem Recyclinghof in Niehl. Funktionstüchtige Teile werden wiederverwendet und das, was wirklich „Schrott“ ist, fachgerecht entsorgt.Die Zahl der von Stadt und AWB entfernten Fahrradleichen steigt jährlich. Waren es 2013 1850 Schrottfahrräder, die gemeinsam entfernt wurden, lag die Zahl im Jahr 2021 bei 5819 Exemplaren. Dies spiegelt sich auch in den Meldungen der Sag’s Uns-App der Stadt Köln wider: Hinweise auf Fahrradleichen liegen nach Hinweisen auf wilden Müll auf Platz zwei.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Stadt Köln, Fotocredit: KNJ/Martina Uckermann