Viel Zustimmung für neue Radverkehrsführung

Viel Zustimmung für neue Radverkehrsführung

Umsetzung weiterer Maßnahmen an den Kölner Ringen ist für 2020 geplant

Im Sommer 2019 wurde im Bereich der Radfahrstreifen am Hohenstaufenring eine Befragung durchgeführt. Zu Fuß Gehende, Kraftfahrzeugführende und Radfahrende wurden dabei zu Ihren Erfahrungen mit der Pilotstrecke befragt, die im Oktober 2018 eingerichtet wurde. Ziel der Pilotstrecke war, das für weite Teile der Kölner Ringe geplante Grundprinzip der Umwandlung einer Autospur in eine Radspur zu testen. Die Ergebnisse der Befragung sind nun auf der Website der Stadt Köln in der Rubrik Radverkehrskonzept Innenstadt öffentlich: https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/verkehr/radfahren/radverkehrskonzept-innenstadt-radverkehrsfuehrung-ringe

Die Befragungsergebnisse bestätigen die insgesamt positiven Erfahrungen mit der neuen Radverkehrsführung mit Radfahrstreifen. So bewerteten 83 Prozent aller Befragten die an der Pilotstrecke umgesetzte Radverkehrsführung als sehr gut oder gut. Die Bewertung bei den Radfahrenden fiel besser aus als bei den zu Fuß Gehenden und Kraftfahrzeugführenden – die Zahl der positiven Rückmeldungen lag aber auch bei den Kraftfahrzeugführenden und zu Fuß Gehenden jeweils bei rund 60 Prozent.

Ein wichtiger Punkt für die positive Bewertung der Pilotstrecke ist, dass die Konflikthäufigkeit mit dem Radverkehr an den Ringen nach Ansicht der Befragten tendenziell abnimmt. Ein deutlicher Rückgang ist bei den zu Fuß Gehenden zu verzeichnen. Diese gaben für die neue Regelung zu 38 Prozent an, dass sie weniger Konflikte mit Radfahrenden haben als vorher. Beobachtungen an der Pilotstrecke haben zudem gezeigt, dass im Sommer 2019 etwa 70 Prozent der Radfahrenden den Radfahrstreifen in nördlicher Richtung genutzt haben und lediglich noch etwa 30 Prozent auf dem alten baulichen Radweg unterwegs waren.

Im November 2019 wurde am Hohenstaufenring in nördlicher Richtung mit dem Teilrückbau der alten baulichen Radwege begonnen und das Verkehrszeichen „Gehweg“ aufgestellt. Damit steht dem Fußverkehr mehr Raum zur Verfügung. Seit Anfang März 2020 wird im Bereich zwischen Friedrichstraße, Jahnstraße, Schaevenstraße und Rubensstraße der Rückbau der Radwege fortgesetzt. Um die neue Regelung zügig und flächendeckend kenntlich zu machen, werden dabei zunächst die ersten zehn Meter der Radwege an den Kreuzungen und Einmündungen zurückgebaut.

Ab Sommer 2020 erfolgt dann in weiteren Abschnitten der Kölner Ringe die Umwandlung von Autospuren in Radfahrstreifen, beginnend am Ubierring sowie in weiteren Abschnitten zwischen Barbarossaplatz und Pilotstrecke und nördlich der Pilotstrecke mit Anschluss an den Rudolfplatz. Im Bereich des Rudolfplatzes ist geplant, mit der Umsetzung weiterer Radspuren die Anbindung an die Baustellenführung zu optimieren. Nördlich des Rudolfplatzes ist geplant, den Radfahrstreifen im Jahr 2020 mindestens bis zur Ehrenstraße fortzuführen. Weitere Abschnitte auf Hohenzollernring, Kaiser-Wilhelm-Ring und Hansaring sowie am Salierring sind ebenfalls in Planung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Stadt Köln, Bildrechte: KNJ/Martina Uckermann

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