Wegen A1-Sperrung erheblicher Stau in und um Köln zu erwarten

Aufgrund der A1-Sperrung am Autobahnkreuz Leverkusen-West in Fahrtrichtung Koblenz ist von Freitagabend, 6. Oktober 2017, ab 22 Uhr, bis voraussichtlich Donnerstag, 12. Oktober 2017, mit starken Verkehrsbeeinträchtigungen auch im Kölner Stadtgebiet zu rechnen. Grund für das hohe Verkehrsaufkommen ist neben der A1-Sperrung die Allgemeine Nahrungs- und Genussmittel-Ausstellung (Anuga), die größte Fachmesse für Lebensmittel und Getränke, die am Samstag, 7. Oktober 2017 startet. Des Weiteren sind viele Geschäfte am Sonntag, 8. Oktober 2017 in der Innenstadt aufgrund des Verkaufsoffenen Sonntags geöffnet. Es ist mit erheblichen Staus im Stadtgebiet zur rechnen. Von der Sperrung ist die A1 in Fahrtrichtung Dortmund nicht betroffen. Rad- und Fußwege stehen in beiden Fahrtrichtungen auf der Rheinbrücke weiterhin zur Verfügung. Am Donnerstag, 12. Oktober, soll die Sperrung der Autobahn wieder aufgehoben werden.

 

Es ist wahrscheinlich, dass ein Großteil des Ausweichverkehrs über die Bundesstraße 8/ Düsseldorfer Straße/ Clevischer Ring laufen wird, um in Mülheim den Rhein zu überqueren. Die Ampelanlagen sind so geschaltet, dass ein möglichst reibungsloser Verkehrsfluss ab dem Wienerplatz über die Mülheimer Brücke gewährleistet ist. Es kann allerdings zu Rückstaus auf den Zubringerstraßen kommen. Wer auf das Auto nicht verzichten kann, sollte auf verkehrsärmere Zeiten ausweichen. Diese sind am Morgen die Zeiten vor 6 und nach 10 Uhr sowie am Abend die Zeit ab 19 Uhr. Als Alternative wird der ÖPNV empfohlen. Es gibt eine Vielzahl von Park&Ride- Parkplätzen außerhalb der Innenstadt, von denen sich das Stadtzentrum gut erreichen lässt.

 

Übersicht P&R-Parkplätze:

http://www.stadtkoeln.de/lebeninkoeln/verkehr/parken/pranlagen

 

In Leverkusen werden die Parkplätze rund um den S-Bahn-Haltepunkt „Chempark“ geöffnet. Von der A3-Anschlusstelle Leverkusen-Zentrum gelangen Verkehrsteilnehmer über den Willy-Brandt-Ring und die B8 zu den Parkflächen an der Otto-Bayer-Straße. Die Anfahrt ist ausgeschildert. Unter anderem fahren die S-Bahn-Linien 6 und 11 im 20-Minuten-Takt. In Köln kann im Nordosten und Osten auf die Bahnlinien der KVB 1, 3, 4, 13 und 18 umgestiegen werden. Trotzdem sollte beachtet werden, dass auch diese Verkehrsmittel zu den morgendlichen und abendlichen Stoßzeiten bereits stark ausgelastet sind.

 

Bundesbahnverkehr ebenfalls stark eingeschränkt

Aufgrund von Weichenerneuerungen im Kölner Hauptbahnhof ist der Verkehr der Deutschen Bahn im Stadtgebiet zwischen dem 9. und 16. Oktober 2017 ebenfalls eingeschränkt. Durch die Arbeiten sind im genannten Zeitraum drei Gleise nicht nutzbar. Das hat zur Folge, dass Linien umgeleitet werden müssen und Haltestellen nicht angefahren werden können. Ebenfalls verändern sich die Abfahrtszeiten einzelner Züge. Betroffen sind die Linien RE1, RE6, RE 8,RE 9,RE 12, RB 27 und RB 38. Der Fernverkehr wird teilweise über Köln/Messe Deutz beziehungsweise Bonn-Beuel als Ersatzhalt umgeleitet. Die Deutsche Bahn weist darauf hin, dass sich alle Fahrgäste vor der Abfahrt der jeweiligen Züge über die geänderten Abfahrzeiten und Abfahrtgleise informieren sollten.

 

Grund für die A1-Sperrung

Grund für die A1-Sperrung ist ein Kampfmittelverdacht in Höhe von Köln-Merkenich. Bei Bauarbeiten für einen Entwässerungskanal war ein verdächtiger Gegenstand acht Meter unterhalb der Fahrbahn der A1 festgestellt worden. Das hat eine Kampfmittelsondierung ergeben. Um was es sich dabei handelt, ist noch unklar. Das Objekt muss erst noch freigelegt werden. Eine Spezialfirma wird den letzten Meter voraussichtlich am Montag,     9. Oktober 2017, ausheben. Die Arbeiten für den Entwässerungskanal werden für den Neubau der Leverkusener Rheinbrücke benötigt. Sie müssen vor Ende Oktober abgeschlossen sein, weil sich dann die Grundwasserpegelstände ändern.

 

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) der Bezirksregierung Düsseldorf wird das freigelegte Objekt anschließend untersuchen. Sollte es sich dann tatsächlich um eine Fliegerbombe mit intaktem Zünder handeln, wird der KBD das Amt für öffentliche Ordnung der Stadt Köln informieren. Der Ordnungs- und Verkehrsdienst wird dann alle für eine Evakuierung erforderlichen Maßnahmen durchführen. Den Evakuierungsradius wird der KBD anhand der Umstände des Einzelfalles (Sprengkraft der Fliegerbombe, Lage, umliegende Bebauung) festlegen. Die Stadt Köln wird betroffene Anwohner, Gewerbetreibende und Verkehrsteilnehmer rechtzeitig über ihre Maßnahmen informieren. Sollte sich der Verdacht auf eine Weltkriegsbombe bestätigen, muss auch die Gegenrichtung nach Dortmund gesperrt werden. Die gesamte Sperrzeit würde sich dann verlängern. Die Arbeiten würden dann voraussichtlich einen Tag länger dauern.

 

Nach Abschluss einer eventuellen Entschärfung muss das Loch wieder verfüllt und die Fahrbahn asphaltiert werden.

Mehr Informationen:

http://www.stadtkoeln.de/lebenin

koeln/verkehr/verkehrskalender/stoerungen/11727/index.html

 

 

Quelle: Stadt Köln, Bildquelle: Archiv

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