11.11. – ein Tag wie jeder andere. Stadt Köln zieht positive Zwischenbilanz

11.11. – ein Tag wie jeder andere. Stadt Köln zieht positive Zwischenbilanz

Die Stadt Köln zieht bisher eine positive Zwischenbilanz zum „Elften im Elften“. Stand 15 Uhr haben die Mitarbeitenden des Ordnungsdienstes der Stadt Köln bisher 58 Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung des Landes NRW, gegen die Allgemeinverfügungen der Stadt Köln, gegen die Kölner Stadt-Ordnung, gegen den Jugendschutz und gegen das Gewerbegesetz festgestellt. Die Verkehrsüberwachung des Verkehrsdienstes der Stadt Köln hat bisher 53 Verwarnungen wegen Falschparkens im Bereich rund um die Zülpicher Straße/Hohenstaufenring ausgesprochen. Fünf Fahrzeuge wurden abgeschleppt.

Bislang ist der 11.11. ein Tag wie jeder andere auch. Das ergibt sich auch aus der folgenden Auflistung der Verstöße.

Bis 15 Uhr hat der Ordnungsdienst der Stadt Köln folgende Feststellungen gemacht:

  • Vier Gastronomiebetriebe wurden kontrolliert, dabei wurde ein Verstoß gegen die 50-Meter-Verzehrregel beim Außerhausverkauf dokumentiert. Wegen fehlender oder nicht korrekt getragener Mund-Nase-Bedeckung im Einzelhandel, auf Wochenmärkten, in Einkaufszentren und ähnlichen verhängten die Mitarbeitenden Verwarngelder à 50 Euro und leiteten acht Bußgeldverfahren ein.
  • Wegen fehlender Mund-Nase-Bedeckung im öffentlichen Raum (Allgemeinverfügung der Stadt Köln) sprach der Ordnungsdienst 112 Personen an, in 18 Fällen wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet.
  • Wegen Alkoholkonsums im öffentlichen Raum sprachen die Einsatzkräfte vier Personen an, in zwei Fällen wird gegen die Betroffenen ein Bußgeldverfahren eingeleitet.
  • Die Mitarbeitenden des Ordnungsdienstes haben bisher neun Verstöße gegen den Jugendschutz dokumentiert: In vier Fällen wurden Minderjährige mit Alkohol angetroffen, in fünf Fällen mit Tabak.
  • Ferner erwischten die Einsatzkräfte zwei Wildpinkler.
  • Bei einer Versammlung an der Deutzer Werft führten die Einsatzkräfte rund 100 Ansprachen wegen fehlender oder nicht korrekt getragener Mund-Nase-Bedeckung durch. 15 Verstöße gegen die Tragepflicht wurden dokumentiert und entsprechende Bußgeldverfahren werden eingeleitet. In einigen Fällen entsprachen mitgeführte ärztliche Atteste zur Befreiung von der Tragepflicht einer Mund-Nase-Bedeckung nicht den rechtlichen Vorgaben. Ferner wurde bei der Versammlung ein Verstoß gegen das Gewerbegesetz festgestellt. Ein Teilnehmer verkaufte dort ohne Reisegewerbekarte Armbändchen an andere Teilnehmer. Er behauptete, dies geschehe gegen eine Spende. Zeugen schilderten Polizei und Ordnungsdienst anderes, so dass der weitere Verkauf untersagt wurde. Den Mann erwartet ein Ordnungswidrigkeiten-Verfahren. Nach Beendigung der Versammlung trommelte ein Mann außerhalb der zulässigen Straßenmusik-Spielzeit im Grünbereich an der Deutzer Werft. Dieser Verstoß gegen die Kölner Stadt-Ordnung wird ebenso geahndet. Personalien wurden festgestellt, den Mann erwartet ein Bußgeldverfahren.

Laut KVB variiert die Auslastung der Fahrzeuge und Haltestellen im Tagesverlauf bisher zwischen 30 und 50 Prozent. Es gab bisher keine besonderen Vorkommnisse im Verantwortungsbereich der KVB.

Die Streetworkerinnen und Streetworker des Jugendamtes sind auch am 11.11. im Rahmen des „Konzept Streetwork Köln“ Ansprechpartner und Ansprechpartnerinnen für die Belange der anwesenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen im gesamten Stadtgebiet. Bei Kontaktaufnahmen werden nach Bedarf Folgetermine für weitere Beratungen mit den Jugendlichen vereinbart.

Es sind insgesamt 22  Streetworkerinnen und Streetworker – aufgeteilt in zwei Dreierteams im Innenstadtbereich (Zülpicher Platz und Nebenstraßen, Dom/Hauptbahnhof, Altstadt und Rheinufer) und je acht Zweierteams in den übrigen acht Stadtbezirken – unterwegs. Jedes Team ist mit Dienstkleidung (grüne Jacken, mit der Aufschrift „Streetwork“) erkennbar.

Nach den Rückmeldungen (Stand: 15.15 Uhr) der Streetworkteams ist heute insgesamt durchgängig alles sehr ruhig. Den Streetworkerinnen und Streetworkern sind bisher keine feiernden Jugendlichen aufgefallen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Stadt Köln, Bildrechte: KNJ/Martina Uckermann

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