Einen Autounfall braucht niemand. Leider kommt es trotzdem immer wieder vor, dass man als Autofahrer in so eine Situation gerät. Hat es geknallt, ist die Aufregung meistens groß. Ein paar klare Regeln helfen ungemein, um nach dem Crash alles richtig zu machen, erklärt TÜV SÜD-Experte Philipp Schreiber und weiß, wie man sich am Unfallort verhalten sollte: „Also, als Erstes die Unfallstelle absichern, das heißt Warnblinkanlage einschalten und Warnweste anziehen und in ausreichender Entfernung das Warndreieck aufstellen. Dann, so weit erforderlich, Erste Hilfe leisten und notfalls einen Rettungswagen unter 112 anfordern. Auf keinen Fall den Unfallort verlassen.“

 

Ist der erste Schreck vorbei, geht es an die Schadensfeststellung: „Die Unfallszene sollte man fotografieren, Unfallskizze erstellen und die Polizei bei der Protokollerstellung unterstützen. Man sollte sich um Aussage von Unfallzeugen bemühen. Auf keinen Fall sollte man ein Schuldanerkenntnis unterschreiben, da kann es Probleme mit der Versicherung nachher geben.“, rät der Experte.

 

Und hier sind wichtige Tipps, um Ärger mit der gegnerischen Versicherung aus dem Weg zu gehen, und es eine möglichst reibungslose Schadensregulierung gibt: „Ein Gutachten eines neutralen Sachverständigen ist die beste Grundlage für schnelle Abwicklung und um Ansprüche geltend zu machen. Im Sachverständigen-Gutachten werden Beweise sichergestellt, der Schadenumfang ermittelt, so wie die Wertminderung und die voraussichtliche Reparaturdauer und Reparaturkosten.“, so Philipp Schreiber.

 

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Quelle: TÜV SÜD AG, Archivbild