Egal, was er macht oder wer er gerade ist – von Macho Hasan bis zur eitlen Anneliese – Deutschland liebt Comedy-Star Bülent Ceylan (40) und seine schrägen Bühnenfiguren. Seine „Bülent Ceylan Show“ auf RTL, in der der Mannheimer, selbst Deutsch-Türke, gerne mit deutsch-türkischen Klischees aufräumt, verfolgen bis zu fünf Millionen Zuschauer. Aktuell tourt er mit seinem neuen Programm „Kronk“ durch Deutschland und kümmert sich um eine echte Herzensangelegenheit: Er unterstützt das Petö-Förderzentrum für körperbehinderte Kinder „FortSchritt e.V.“ bei Mannheim.

Im Interview erzählt Bülent Ceylan u.a., warum ihm Kinder so am Herzen liegen: „Kinder sind lebendig, spontan, offen, unsere Zukunft. Eine Welt ohne sie wäre für mich ein Albtraum. Mit 19 habe ich Zivildienst gemacht und mit behinderten Kindern gearbeitet. Das hat mich geprägt. Ich dachte: Wenn ich berühmt werde, möchte ich Kindern helfen. Jetzt kann ich etwas von meinem Glück weitergeben.“

Auf die Frage, ob er gläubig sei, antwortet er: „Ich glaube nicht an einen alten Herrn mit Bart im Himmel, das nicht. Aber schon an ein Schicksal: dass es Dinge gibt, die für einen bestimmt sind. Das mag naiv sein, aber ja, damit lebe ich besser. Zu denken, dass es einen göttlichen Sinn in allem gibt.“ Und auf die Frage, ob er denn auch manchmal Anfeindungen ausgesetzt sei, wenn etwa Türken seine Parodien nicht so witzig fänden, sagt er: „Die meisten Türken sind zum Glück stolz: Einer von uns hat es geschafft. Und ich nehme die Deutschen genauso auf die Schippe, versuche aber immer, ein Stück Respekt zu wahren.“

 

Quelle: FÜR SIE, Bildquelle: Bülent Ceylan/Facebook

 


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