Kostümsitzung “Orjenal Kölsch” mit Ehrung des Prinzenführers
Kostümsitzung der KG Alt-Koellen vun 1883 eV am 15.02.2019 in den Sartory Säle Köln

Kostümsitzung “Orjenal Kölsch” mit Ehrung des Prinzenführers

Am Freitag, dem 15 Februar fand im ausverkauften Sartory die traditionelle Kostümsitzung „Orjenal Kölsch“ der K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V. statt, zu der natürlich auch das Kölner Dreigestirn zu Besuch kam. Zum letzten Mal wurden Prinz, Bauer und Jungfrau dabei durch den scheidenden und mit rekordverdächtigen zwölf Amtsjahren dienstältesten Prinzenführer Rüdiger Schlott zu einer Veranstaltung der K.G. Alt-Köllen begleitet. Anlass genug für Alt-Köllen-Präsident Prof. Dr. Rainer Riedel, Schlott in Würdigung seiner Verdienste zum Ehrenratsherren der K.G. Alt-Köllen zu ernennen. Eine Auszeichnung, die Alt-Köllen unregelmäßig an Persönlichkeiten der Kölner Stadtgesellschaft verleiht. Rüdiger Schlott nahm die Ernennungsurkunde und seine neue Gesellschaftsmütze sichtlich bewegt entgegen. Überreicht wurden ihm außerdem zwölf Flaschen Gin de Cologne. Hatte man doch in Erfahrung gebracht, dass es sich hierbei um das bevorzugte Getränk der Prinzenequipe handelt.

Kostümsitzung der KG Alt-Koellen vun 1883 eV am 15.02.2019 in den Sartory Säle Köln

Das Dreigestirn selber begeisterte wieder die Besucher der Sitzung und wurde gebührend gefeiert. Wie schon bei der Zeltsitzung Anfang Januar konnte die K.G. Alt-Köllen dem Trifolium einen weiteren Scheck über 1.111,11 Euro für das diesjährige Spendenprojekt „Kölsche Fründe“ überreichen. Außerdem hatte Alt-Köllen-Mitglied und Kameramann „vom Dienst“ Manfred Köhnen noch eine DVD über die Volksproklamation im Zelt auf dem Neumarkt vorbereitet, welche er dem inzwischen bereits dreißigsten Dreigestirn als besonderes Präsent ausgehändigte. Ein Jubiläum, für das er zu Recht die diesjährige Prinzenspange verliehen bekam.

Mit dem Motto der Sitzung „Orjenal Kölsch“ knüpfte Alt-Köllen indes an alte Traditionen an. Nach dem Einzug des Elferrates, wie immer begleitet durch eine große Abordnung der Plaggeköpp, marschierte das Traditionscorps der Blauen Funken in den Saal. Diesem folgte die „Mutter aller Kölschen Bands“, die Bläck Fööss mit altbekannten, aber auch neuen Liedern. Ein Schwerpunkt des Programms bildeten diesmal die leisen Töne. Allen voran Willi Armbröster, seit Jahrzehnten in der Bütt beheimat und dem man seine 84 Jahre kaum anmerkte. Eigentlich betritt er längst keine Bühne mehr. Für die K.G. Alt-Köllen machte er aber gerne eine Ausnahme. Annemie Brendt, als „Et Tusnellche“ ebenfalls eine stadtbekannte Rednerin sowie Krätzchensänger Philipp Oebel gesellten sich ebenfalls zu den leisen Tönen dieser Veranstaltung. In der ersten Abteilung begeisterten musikalisch zudem die Räuber und die Kinder- und Jugendtanzgruppen der K.G. Alt-Köllen, die Kölschen Harlequins das närrische Publikum.

Nach der Pause und dem bereits eingangs erwähnten Besuch des Dreigestirns ging es Schlag auf Schlag weiter mit Wicky Junggeburth, Volker Weininger als der Sitzungspräsident sowie den Klüngelköpp bis zum großen Finale gegen Mitternacht. Sitzungspräsident Dr. Rainer Riedel freute sich, noch schnell einigen Geburtstagskindern gratulieren zu können, vor allem Tobi Fund, Tänzer bei den Harlequins, der seine Volljährigkeit feierte und mit seinen nunmehr 18 Jahren zu den jüngsten Mitgliedern der K.G. zählt.

Bei der anschließenden Party im Foyer des Sartory mit DJ Henry alias Heinz Cöllen, wurde dann noch bis in den frühen Morgen weitergefeiert.

 

 

 

 

Text – und Bildquelle: K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V

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