Deutsche Marktgilde zieht nach mehreren Monaten Bilanz und gibt den Abendmarkt zu Ende September ab 

Der „MarktTreff Rudolfplatz“ wird am 24. September 2026 letztmalig unter der Leitung der Deutschen Marktgilde stattfinden. Die Wochenmarktveranstalterin hat aufgrund verschiedener Faktoren entschieden, den jeweils donnerstags stattfindenden Abendmarkt nicht weiterzuführen.

In den vergangenen Monaten wurde gemeinsam mit den Marktbeschickern daran gearbeitet, den Abendmarkt mit dem klassischen Frischeangebot eines Wochenmarktes zu vereinen. Trotz intensiver Bemühungen haben sich die Rahmenbedingungen sowie die Umsätze der Marktbeschicker inzwischen so entwickelt, dass eine Fortführung des Marktes aus Sicht der Veranstalterin nicht mehr tragfähig ist.

Mehrere Faktoren führen zu der Entscheidung 

Ein wesentlicher Punkt sind die zunehmend anspruchsvollen behördlichen Rahmenbedingungen. Die damit verbundenen Anforderungen und Abstimmungen haben sich im Laufe der vergangenen Monate verdichtet und erschweren eine Kontinuität und wirtschaftlich nachhaltige Weiterentwicklung des Marktes. Einige Beschicker mussten eine Pause einlegen oder dem Markt gänzlich fernbleiben, da eine Umsetzung der behördlichen Forderungen nicht möglich war.

Auch bei der Gewinnung von Frischehändlern zeigte sich, dass die gewünschte langfristige Entwicklung des Angebots nicht in dem erwarteten Umfang erreicht werden konnte. Seit dem Start im April konnten für den Wochenmarkt 14 Frischehändler gewonnen werden. Die erzielten Umsätze reichten für die meisten Beschicker jedoch nicht aus, um den Standort dauerhaft wirtschaftlich zu betreiben und sich auf dem „MarktTreff Rudolfplatz“ zu etablieren.

Die Marktzeit am Donnerstagabend hat sich in der Praxis als weniger geeignet erwiesen, um ausreichend Kundenfrequenz und entsprechende Umsätze für die Frischehändler zu erzielen.

Auch die Parkplatzsituation rund um den Marktstandort hat sich als Herausforderung erwiesen. Die zunächst zugesagte unentgeltliche Nutzung öffentlicher Parkplätze im Rahmen von Ausnahmegenehmigungen wurde nachträglich revidiert. Dies erschwerte insbesondere den Frischehändlern den Aufbau und die Organisation des Marktstandes.

Dank an Beschicker und Besucher 

„Die Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen. Wir haben den Markt mit viel Engagement übernommen und in den vergangenen Monaten gemeinsam mit den Beschickern viel ausprobiert und bewegt“, sagt Martin Rosmiarek, Niederlassungsleiter der Deutschen Marktgilde. „Umso mehr bedanken wir uns bei allen Händlerinnen und Händlern, die den Wochenmarkt mit ihren Angeboten und ihrem persönlichen Einsatz bereichert haben. Ebenso gilt unser Dank den Besucherinnen und Besuchern, die den Markt angenommen und unterstützt haben.“

Bis zum letzten Markttag am 24. September 2026 besteht weiterhin die Gelegenheit, den „MarktTreff Rudolfplatz“ zu besuchen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: EMMA Marketing für Wochenmärkte GmbH, Fotocredit: KNJ/Martina Uckermann

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