Moses Foster: Vom Maler zum Lehrer

Moses Foster: Vom Maler zum Lehrer

Zum Weltlehrertag am 5. Oktober: Warum der Künstler Moses Foster als Lehrkraft an die Cologne International School – Internationale Friedensschule Köln wechselt

Er wechselt vom Atelier in den Klassenraum: der Kölner Maler Moses Foster. Seit dem 21. September 2020 nimmt er Pinsel und Leinwand mit in die Schule und steht als Kunstlehrer vor Schülerinnen und Schülern der Cologne International School – Internationale Friedensschule Köln. Mit seinem modernen Zugang zur Kunst wird Moses Foster in der Widdersdorfer Privatschule künftig nicht nur unterrichten. Auch den Schulcampus wird er gemeinsam mit Werken der Schülerinnen und Schüler sowie Kölner Künstlerinnen und Künstlern gestalten. Anlässlich des Weltlehrertags am 5. Oktober erklärt der gebürtige US-Amerikaner, was er am Lehrberuf spannend findet – und was er seinen Schützlingen mit auf den Weg geben möchte.


Sie wechseln vom Atelier ins Klassenzimmer: Was reizt Sie als Künstler am Lehrberuf?
Moses Foster: Es ist vor allem meine eigene Erfahrung als Kunstschüler, die mich motiviert. Ich hatte früher oft das Gefühl, dass die Lehrkräfte meine Generation und unsere Bedürfnisse als Jugendliche nicht verstanden haben. Lehre besteht aus so viel mehr als dem bloßen Vermitteln von Techniken und Wissen. Ich möchte den jungen Menschen helfen, sich mit ihren Werten und Einstellungen in dieser komplexen Welt zurecht zu finden. Und vor allem möchte ich den Schülerinnen und Schülern in Widdersdorf unter anderem vermitteln, immer neugierig zu bleiben – weit über Schulprojekte und Lernmaterialien hinaus. Ich freue mich auch sehr auf den Austausch mit den jungen, kreativen Menschen, den Input von außen und darauf, ebenfalls viel Neues lernen zu können.

Warum haben Sie sich für die Cologne International School – Internationale Friedensschule Köln entschieden?
Moses Foster: Was mich an dieser Schule interessiert, steckt schon in ihrem Namen: „Frieden“. Die Schule heißt Menschen mit unterschiedlicher Herkunft und sehr vielfältigen Hintergründen aus der ganzen Welt willkommen. Das spricht mich als US-Amerikaner mit multikulturellem Hintergrund besonders an. Auf der Suche nach Inspiration habe ich Europa und die Welt bereist und halte den Austausch zwischen verschiedenen Kulturen und gegenseitige Annäherung für enorm wichtig. Das Konzept der Schule spiegelt meine innersten Werte als Künstler wider und ich freue mich darauf, diese mit den Schülerinnen und Schülern zu teilen. Die Frage nach Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit ist dabei nur eines von vielen Themen, die mich persönlich beschäftigen.

Wie wird Ihr erstes Projekt mit den Schülerinnen und Schülern aussehen?
Moses Foster: Schon Oscar Wilde sagte, dass ein Porträt nicht das Modell widerspiegelt, sondern den Künstler selbst. Kunst bedeutet in erster Linie, sich mit sich selbst zu beschäftigen. Gleichzeitig müssen Künstlerinnen und Künstler damit leben, dass andere Menschen über ihr Kunstwerk Zugang zu ihren innersten Gedanken und Gefühlen erlangen. Das erfordert auch Mut. Mit dem ersten Projekt lade ich die Schülerinnen und Schüler auf unsere gemeinsame Reise ein. Ich möchte sie ermutigen, nach innen zu schauen und ihre Gefühle auszudrücken. Am Ende geht es darum, Selbstbewusstsein für den weiteren Lebensweg aufzubauen.

Über die Cologne International School – Internationale Friedensschule Köln

Die Cologne International School – Internationale Friedensschule Köln – ist eine internationale Privatschule im Kölner Stadtteil Widdersdorf. Auf dem bilingualen Campus lernen und lehren Menschen aus über 40 Nationen nach internationalen Curricula und dem Curriculum des Landes Nordrhein-Westfalen. Der freie Schulträger passt sein pädagogisches Konzept stetig an die gesellschaftlichen Entwicklungen und neuesten Forschungsergebnisse an. Mehrsprachigkeit, Teamfähigkeit, Selbstorganisation, Kreativität sowie Engagement für eigene Ideen und andere Menschen sind Werte, die die Cologne International School – Internationale Friedensschule Köln über die Lehrplaninhalte hinaus vermittelt.

 

 

 

 

 

 

 

Text – und Bildquelle: Internationale Friedensschule Köln / Cologne International School, Fotocredit: Stefania Tassone

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