Handelslagen Hohe Straße/Schildergasse. Auftakt-Impulsveranstaltung zum Leitbildprozess gut besucht

Handelslagen Hohe Straße/Schildergasse. Auftakt-Impulsveranstaltung zum Leitbildprozess gut besucht

Wie und wohin soll sich die Kölner Innenstadt entwickeln? Welche Trends sind auf den „Handelslagen“ Schildergasse und Hohe Straße zu erkennen? Dazu wurde der Leitbildprozesses „Handelslagen Hohe Straße/Schildergasse und Umfeld in der Innenstadt“ am 13. September 2021 ab 19 Uhr im „_blaenk Store“ auf der Schildergasse gestartet.

Rund 50 Akteur*innen aus den Bereichen des Handels und Gastronomie, Immobilienwirtschaft, der städtischen Verwaltung sowie Vertreter*innen verschiedener Fachverbände haben an der Auftakt-Impulsveranstaltung teilgenommen. Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat alle Teilnehmenden via Videobotschaft begrüßt, in dieser sie nochmals bekräftigte, wie wichtig die innerstädtischen Handelslagen für Köln sind. Anschließend führte Markus Greitemann, Beigeordneter Planen und Bauen der Stadt Köln, in die weitere Veranstaltung ein.

Moderatorin Petra Voßebürger (IKU_Die Dialoggestalter), stellte anschließend die Ziele und den weiteren Ablauf der Veranstaltung vor und übergab das Gespräch an Jens Nußbaum vom Stadtplanungsbüro Stadt + Handel. Das Büro erarbeitet im Auftrag und enger Abstimmung mit der Stadt Köln das Leitbild. In seinem Fachbeitrag erläutere er ausführlich die Trends und Entwicklungen für die Kölner Handelslagen. Anschließend konnten in einer Gesprächsrunde viele Akteur*innen aus Verwaltung, Handel und Gastronomie ihre Impulse und Vorstellungen für die Kölner Innenstadt der Zukunft einbringen. Auch das Publikum beteiligte sich rege und engagiert an den Diskussionen.

Am Ende der Veranstaltung fasste Stadtplaner Jens Nußbaum die gewonnen Eindrücke und Erkenntnisse in einem Resümee zusammen. Dabei wurde klar, dass sich viele Akteur*innen vor Ort eine schnelle Verbesserung im Bereich Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit wünschen. Für die weitere Leitbildentwicklung war es allen Beteiligten wichtig, dass dabei zwei Zielsetzungen verfolgt werden. Zum einen sollen gemeinsam kurz- und mittelfristige Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung der Handelslagen erarbeitet und auch vor Ort umgesetzt werden und zum anderen soll ein langfristiger Entwicklungsrahmen für die zukünftige Innenstadt Kölns zusammen mit den innerstädtischen Akteur*innen definiert werden.

Der Leitbildprozess für die Handelslagen Hohe Straße/Schildergasse und Umfeld in der Innenstadt wurde eingeleitet um den aktuellen Trends im Handel entgegenzuwirken, von denen eine Vielzahl der Innenstädte betroffen sind: Durch die Umsatzgewinne des Onlinehandels sowie Veränderungen im Kundenverhalten, ist in den letzten Jahren ein Rückgang der Einzelhandelsbetriebe und der Verkaufsfläche zu beobachten. Neben diesen Herausforderungen für die Innenstadt im Allgemeinen und dem Einzelhandel im Besonderen kann davon ausgegangen werden, dass die Corona-Pandemie diese Trends noch beschleunigt. Obwohl die Schildergasse und die Hohe Straße zu den höchst frequentierten Innenstadtlagen Deutschlands gehören, sind auch hier genau diese Trends zu beobachten.

Im nächsten Schritt erfolgt auf Basis der Analyse ein Stärken-Schwächen-Profil, das mit Chancen und Risiken verbunden wird, um Entwicklungslinien und konkrete Maßnahmen zu definieren. Am Ende des Prozesses soll ein Leitbild stehen, dass Perspektiven für eine nachhaltige und integrierte Innenstadtentwicklung und konkrete definierten Maßnahmen zur Profilierung der Innenstadt enthält, welche gemeinsam von den verschiedenen Akteur*innen vor Ort mitgetragen, umgesetzt und verstetigt werden sollen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Stadt Köln, Fotocredit: KNJ/Martina Uckermann

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